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Du hast den Begriff Compliance vielleicht schon einmal gehört, bist Dir aber im Moment nicht mehr sicher, für was dieser steht. Zunächst einmal einfach gesagt: Compliance heißt übersetzt Nadelnachgiebigkeit, und vielleicht kannst Du bereits jetzt deutlich mehr mit dieser Bezeichnung anfangen.

Dabei wird die Auslenkung der Nadel gemessen, wenn sie auf eine bestimmte Kraft eine Auswirkung hat. Um Dich dabei orientieren zu können, besteht ein mittlerer Wert für die Nadelnachgiebigkeit ungefähr zwischen 10 und 20.

Es gilt: Je höher die Compliance ist, desto besser. Aber was genau ist dabei besser? Es geht dabei um die Abtastfähigkeit des Tonabnehmers. Und das kannst Du Dir folgendermaßen vorstellen. Bei einer hohen Nadelnachgiebigkeit wirken Kräfte ein und das Objekt folgt diesen Einwirkungen. Dadurch wird der abgespielte Ton verzerrungsfreier.

Wichtig ist dabei aber auch, dass die Compliance immer zur bewegten Masse passt.Gemeinsam mit dieser bildet die Nadelnachgiebigkeit dann das Masse-Feder-System.

Die Nadelnachgiebigkeit gibt also an, wie hart oder weich der Nadelträger aufhängt. Gemessen wird sie dabei in µm/mN. Und Du unterscheidest zwischen einer statischen und einer dynamischen Nachgiebigkeit. Dabei zählt zweitere, wobei Du diese erhältst, wenn Du den statischen Wert durch zwei teilst.

Dieses enthält eine Resonanfrequenz. Diesen Begriff werden wir auch noch in unserer Enzyklopädie erklären.