Wer bereits versucht hat, aus seinem Plattenspieler mehr herauszuholen, der ist wahrscheinlich einer Plattentellerauflage begegnet. Denn mit diesen kann der Anwender klanglich mehr aus seinem Analog-Player herausholen.
Effektives Plattenspieler Tuning zum kleinen Preis sozusagen.

Plattentellerauflagen stellen einen einfachen und eleganten Weg dar, den Klang des Plattenspielers zu verbessern. Oder besser gesagt, zu verändern.

So gibt es auf dem Markt verschiedene Plattentellerauflagen aus unterschiedlichen Werkstoffen: Carbon, Kork, Filz, Gummi, Acryl, Leder und Vinyl.

Zudem taucht die Plattentellerauflage in unterschiedlichen Farben auf. Beispiele sind die Farben Schwarz oder Rot. Vorteilhaft ist es, wenn die Matte eine Vertiefung für das Plattenlabel aufweist. Denn damit liegt die LP gleichmäßig auf.

Aber jedes Material hat gegenüber einem anderen gewisse Vor- und Nachteile.

Plattentellerauflage aus Leder, Carbon oder Kork…?

Das Material Carbon hat beispielsweise den Effekt, dass die Matte stabil genug ist. Wer eine Matte aus Kork nutzt, hat gegenüber einer Filzmatte zwei Vorteile. Es entstehen keine Fusseln und die Matte lädt sich elektrisch nicht auf. Darüber hinaus hat Kork eine gute Haltbarkeit. Nachteilig ist aber, dass die Wiedergabe zu sehr isoliert werden kann.

Filz hat eine weiche Oberfläche und ist ebenso günstig. Jedoch zieht dieses Material viel Staub an und dünne Platten bleiben manchmal kleben.

Bei Gummi entsteht eine gute Griffigkeit und Haltbarkeit. Außerdem ist diese Matte gut zu reinigen und kostet nicht viel. Der Nachteil ist, dass das Rauschen etwas verstärkt werden kann.

Wer nicht zu sehr auf den Preis achtet, der entscheidet sich am besten für Leder. Dieses Material weist einen schönen Klangcharakter auf und ist sehr langlebig.

Hilfreich: Bei manchen Matten wird auch eine Zentrierscheibe mitgeliefert. Mit dieser kann man die Auflage zentral platzieren.

Der Klang ist entscheidend

Der Höreindruck der Plattenspieler mit den verschiedenen Matten ist jeweils einzigartig. Kork kann den Klang “satt” und emotional machen. Das ist insbesondere für eher schlanke Plattenspieler ein Tipp. Eine Filzmatte hingegen erzeugt einen Bass-stärkeren, runden Sound mit ausdrucksstarkem Mittelton.

Eine Carbon-Auflage erzeugt wiederum viele Details und ein dynamisches Klangbild. Eher neutral spielt dagegen eine Vinylauflage.

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