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Jordan Duke

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Geboren wurde Irving Sidney "Duke" Jorden am 1. April 1922 in New York City, USA. Seine Zielstrebigkeit und die 8 Jahre Klavierunterricht brachten Ihn so weit, daß Jordan 1941 eine professionelle Laufbahn einschlug und in der Band von Coleman Hawkins anfing zu spielen.
Im Jahre 1946 spielte er bei Roy Eldridge und Teddy Walter, wurde allerdings erst mit seinem Jazz zwischen 1947 und 1948 bekannt. Ab jenem Zeitpunkt war Duke Jordan ein regelmäßiges Mitglied des Charlie Parker Quintett. Er nahm mit diesem Quintett ein Album namens Charlie Parker Memorial Vol. 1 auf und ging mit dem Charlie Parker Quintett auf eine Konzertreihe namens Jazz at the Philharmonic. Danach wurde er Begleiter von Sony Stitt und Stan Getz und spielte mit Roy Eldridge und Oscar Pettiford.

Etwa Mitte der 50er Jahre begann für Duke Jordan die Solokarriere und er brachte für das Jazzlabel Signal und Savoy, Alben wie Do it Yourself Jazz und Duke Jorden Trio & Quintet auf den Markt, an denen Cecil Payne, Eddie Bert, Percy Heath und Art Blakey mit wirkten. Jordan fing auch an zu komponieren. Dies schenkte uns unter anderem den Jazz-Standart "Jordu", "No Problem" und " Scotch Blues".
Selbstverständlich blieb er nicht lange alleine. Von 1952 bis 1952 war die Jazz-Legende mit einer Frau verheiratet, deren Name für sich allein gesehen schon durchaus zu imponieren mag: Die Jazz-Sängerin Sheila Jorden war seine Frau. Jordan hatte viel in seinem Land erreicht, aber es zog in dennoch von Amerika weg.
Er ging 1959 nach Paris um da mit Thelonious Monk Filmmusik zu schreiben und zwar für den Film Gefährliche Liebschaften (Les Liaisons Dangereuses). In den 60er Jahren zog es ihn wieder nach hause und Duke Jordan spielte wieder in New York.
Ab 1973 fing er an für das Label Steeple Chace Records Alben aufzunehmen. Dabei entsprangen Werke wie Flight to Norway, Flight to Denmark, Duke`s Delight oder Solo Master Pieces. Für Steeple Chace Records nahm Jordan noch viele weitere Alben auf.

Er lebte seit 1978 in Kopenhagen(Dänemark). Duke Jordan gehörte zu einer Handvoll Musikern die wahre Legenden der Bob-Ära waren und wir haben das Glück das es noch so viele hinterlassene Aufnahmen von ihm gibt.

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