↑ Zurück zu Klang-Lexikon

Hubbard Freddie

A B C D E F I J M O R S V

Der Jazz-Trompeter Freddie Hubbard

Der am 29.12.2008 verstorbene Freddie Hubbert war einer der besten Jazz-Trompeter aller Zeiten. Der US-Amerikaner Frederick Dewayne Hubbert, so sein vollständiger Name, wurde am 07. April 1938 in Indianapolis im Bundesstaat Indiana geboren. Sein Leben war von Anfang von der Musik geprägt, schon in seine Kindheit und Jugend waren von der Jazz-Musik geprägt. Bereits in seiner Jugend hatte Hubbert das Vergnügen, mit namhaften Musikern zusammen spielen zu dürfen.

So ist es kein Wunder, dass Freddie Hubbert in Indianapolis ein Musikstudium erfolgreich absolvierte und danach in die damalige Welthauptstadt des Jazz-Musik New York zog. Dort begann im Jahr 1958 seine Karriere als Jazz-Trompeter. Einen ersten Erfolg landete Hubbert durch seine Zusammenarbeit mit Ornette Coleman, mit dem er dessen Album „Free Jazz: A Collective Improvisation“ beim berühmten Blue Note Music Label einspielte. Weitere Musiker, die ihn beeinflussten, waren John Coltrane und Eric Dolphy. Mit dem Letzteren wohnte Freddie Hubbert über längere Zeit zusammen und konnte mit dessen Hilfe seine Fähigkeiten als Jazz-Trompeter perfektionieren.

In den Jahren 1960 bis einschließlich 1965 war Freddie Hubbert selbst beim Blue Note Plattenlabel unterVertrag. In dieser Zeit spielte er insgesamt 8 Alben mit seiner Band ein. Etwa zur gleichen Zeit unterstützte Hubbert andere Musiker, die ebenfalls vom Blue Note Label promotet wurden. Unter anderem spielte er in der Zeit von 1961 bis 1964 bei den Jazz Messengers, der Band von Art Blakey, mit. Neben seinen eigenen Alben, spielte Hubbert zu der Zeit auf insgesamt 28 Studioalben als Jazz-Trompeter eine wichtige Rolle. Die Experten sind sich einig, dass dieses die beste Zeit von Freddie Hubbert als Jazz-Trompeter war. Nicht ohne Grund sind die meisten zu der Zeit eingespielten Alben heute noch Klassiker der Jazz-Musik.

Bis Anfang der 70er Jahre gelang es Hubbert sein Trompetenspiel weiter zu perfektionieren, so dass er zum erfolgreichsten Trompeter seiner Zeit wurde. Nicht ohne Grund gelang es Freddie Hubbert Generationen von Jazz-Trompetern durch seinen Stil zu beeinflussen. Unvergessen sind die Meilensteine des Jazz, wie „The Hub of Hubbert“ oder „The Things we did last Summer“. Sein musikalisches Schaffen wurde schließlich im Jahr 1973 mit einem Grammy gekrönt.

Sehr bedeutsam war auch seine Mitgliedschaft im 2. Miles Davis Quintett. Mit den Musikern vom 2. Miles Davis Quintett spielte Hubbert ab Mitte der 70er einige sehr erfolgreiche Alben ein und konnte somit an die alten Erfolge seiner alten Zeit anknüpfen. Seine Europatournee zusammen mit dem Miles Davis Quintett war ein voller Erfolg. Leider musste Hubbert sein künstlerisches Schaffen aus gesundheitlichen Gründen im Jahr 1993 für längere Zeit unterbrechen. Im Jahr 2001 gelang ihm aber mit dem Album „New Colors“ ein vielbeachtetes Comeback. Im November 2008 erlitt Hubbert einen Herzinfarkt, an dessen Folgen er letztendlich in einem Krankenhaus in Kalifornien verstarb.

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.doctor-vinyl.de/klang-welt/klang-lexikon/hubbard-freddie/

Better Tag Cloud