Mr-Groove

Informationen zum Autor

Name: Sascha Sonnwald
Angemeldet seit: 7. Oktober 2011

Biografie

Name: Sascha Sonnwald geboren am: 27.09.1974 in Düsseldorf Analogequipment: Thorens TD 146, Pro-Ject MM-MC Verstärker, LP´s, Singles, Maxis. Lieblingsmusik: Funk, Rock, Metal, Jazz, Soul, Blues, Reggae, Hiphop, Crossover, Klassik. Mottos: In funk we trust, my love is nothing, but the blues, Sex, Drugs and Rock n´Roll. Musikalischer Lebenslauf: Als Kind der Siebziger Jahre wuchs ich mit den Schallplatten meiner älteren Schwester auf. Meine erste wirkliche analoge Erfahrung hatte ich im Alter von ca. 8 Jahren. Zum Geburtstag schenkten mir meine Eltern einen nagelneuen Braun Plattenspieler nebst Boxen. (Wahrscheinlich, weil meine Schwester genug davon hatte, dass ich ständig ihr Zimmer belagerte) Meine erste Single war Glen Campbells Schnulzen-Klassiker „Sunflower“ und ich dudelte die Scheibe so gut wie jeden Tag auf meinem Braun. Etwas später hörte ich auch Kiss und Status Quo, die ich mir immer aus der Sammlung meiner Schwester „stibitzte“. Die achtziger Jahre waren klanglich ein Schock für mich und bis auf ganz wenige Ausnahmen, ist es heute auch dabei geblieben. Musikalisch endgültig kultiviert wurde ich durch Oliver Stones „The Doors“-Film. Die Musik und der charismatische Jim Morrison erweckten meine Leidenschaft zur Musik. Ich verfügte mittlerweile über eine Proton-Anlage (Verstärker, Kassettentape, Radio-Tuner) und Wharfedale Diamond III Boxen. Als Plattenspieler stand ein Onkyo MKII zur Verfügung. Über die Musik der Doors entdeckte ich meine Liebe zum Blues, zum schwarzen Jazz und danach auch zum Funk. Letzteren kannte ich aus den späten Neunziger Jahren, als dieser vermehrt von DJ´s gesampelt wurde. Heute verfüge ich über eine ca. 600 Schallplatten umfassende Sammlung. „I live by the groove“!

Letzte Beiträge

  1. Deep Purple Keyboarder Jon Lord gestorben — 17. Juli 2012
  2. Rock am Ring weiter am Nürburgring? — 26. Juni 2012
  3. Bluegrass Musiker Doc Watson gestorben — 30. Mai 2012
  4. Wir basteln eine Jazzsupergroup- Teil 4 – Trompete- Roy Hargrove — 15. Mai 2012
  5. Wir basteln eine Jazz-Supergroup Teil 3 Gitarre George Benson — 24. April 2012

Die meisten Kommentare

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  2. Deep Purple Keyboarder Jon Lord gestorben — 2 Kommentare
  3. Rock am Ring weiter am Nürburgring? — 1 Kommentar
  4. Chris Rea nach schwerer Krankheit wieder auf Tour! — 1 Kommentar

Liste der Autorenbeiträge

Jul 17

Deep Purple Keyboarder Jon Lord gestorben

Er prägte mit seiner Hammondorgel den Rocksound der Siebziger Jahre. Jetzt ist der legendäre Jon Lord seinem Krebsleiden erlegen. Unvergesslich wird nicht nur seine Orgelarbeit zum Meisterwerk "Child In Time" bleiben. Jon Lord wurde in Leicester, England, geboren. Seine ersten Versuche als Jazzmusiker führten den jungen Jon durch die Pubs und Kneipen mit der Band Bill Ashton Combo. Der große Durchbruch kam im Jahre 1968 als Gründungsmitglied des Rockmonsters Deep Purple. Als kreativer Kopf der Formation hatte er maßgeblichen Anteil am großen Erfolg der ehemals "lautesten Band der Welt". Nach der Auflösung von Deep Purple im Jahre 1976 schloss sich Lord der Formation "Whitesnake" an. 1984 war er bei der Neugründung von Deep Purple wieder mit im Boot. Er blieb der, durch interne Streitigkeiten, zerrütteten Band lange treu. 2002 hatte er seinen letzten Auftritt mit übrig gebliebenen und neuen Mitgliedern von Deep Purple. Seine Liebe zur Klassik gipfelte in einem der ersten gemeinsamen Konzerte einer Rockband mit einem klassischen Orchester. Seit 2002 widmete er sich seiner Solokarriere. Im Kreise seiner Familie ist Jon Lord friedlich entschlafen und vom Dunkel ins Licht gegangen, wie es in einer Verlautbarung heißt. 

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Jun 26

Rock am Ring weiter am Nürburgring?

Konzertveranstalter und Rock am Ring Mastermind Marek Lieberberg hat sich, nachdem es zunächst hieß, dass es im nächsten Jahr keinen Rock am Ring geben wird, erstmalig wieder positiver geäußert. In diesem Jahr besuchten bis zu 85.000 Fans, Bands wie die Toten Hosen, Linkin Park und Gossip. Das Festival in der Eifel hat sich zu einem der erfolgreichsten überhaupt in Deutschland und Europa entwickelt. Doch ausstehende Zahlungen vom Pächter des Rings sorgten zuletzt für Unmut bei der Landesverwaltung, die mehranteiliger Besitzer ist. Daraufhin wurde dem Pächter gekündigt und damit das Fass ins Rollen gebracht. Doch Lieberberg hat bereits mit den Toten Hosen eine erste Headliner-Band für das kommende Jahr verpflichtet und hofft auf die Landesregierung, die ihrerseits Bereitschaft erklärt hat, in diesem Problem vermitteln zu wollen. "Sollte es trotzdem nicht zu einer Einigung kommen, wird das große Festival wohl einen Austragungsort bekommen", so Lieberberg weiter. "Er bleibe aber weiterhin optimistisch, dass sich die Landesregierung nicht nur zu Lippenbekenntnissen hat hinreissen lassen." Drücken wir also alle die Daumen, dass ein wunderbares neues Rock am Ring nicht an den Amtsärmeln der Politiker scheitern wird. 

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Mai 30

Bluegrass Musiker Doc Watson gestorben

Der legendäre Countrymusiker Doc Watson erlag nach einer Darmoperation den Folgen des Eingriffes. Der blinde Sänger und Gitarrist wurde 89 Jahre alt. Besonders bekannt wurde er erst im stolzen Alter von 40 Jahren. Seine Zupftechnik galt bei vielen Fans und Musikerkollegen als legendär. Arthel Lane Watson, so sein richtiger Name, bekam den Spitznamen Doc, der Legende nach von seinen Bandmitgliedern verpasst, da niemand seinen Namen richtig aussprechen konnte. Er geht auf den von Arthur Conan Doyle erdachten Doctor John Watson zurück. Watson konnte in seiner Karriere acht Grammies gewinnen, den letzten 2004 für sein Lebenswerk. Das vom Banjospiel geprägte Bluegrass ist eine populäre Countryart und stammt aus den Appalachen in Tennessee. Sein Sohn Merle, mit dem der Vater gerne zusammen auftrat, starb bereits 1985 bei einem Traktorunfall. Ihm zuliebe gründete Watson das MerleFest, ein Festival für Countrymusik. Er nahm bis ins hohe Alter Platten auf und hatte in den USA einen Superstarstatus. 

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Mai 15

Wir basteln eine Jazzsupergroup- Teil 4 – Trompete- Roy Hargrove

Roy Hargrove

 

Einleitung:

Dieser Mann bringt eine Prise frische Jugend in unsere "Rentnerband"! Der im Jahre 1969 geborene Hargrove wuchs in Waco, Texas auf und wurde bereits in der High-School von einem gewissen Branford Marsalis entdeckt. Von da an ging es steil bergauf für Roy, der in seiner bisherigen Karriere mit vielen unterschiedlichen Stilen experimentierte. Sein Spiel, dass zwischen Funk und Jazz variiert, sollte man sich einprägen! Hier kommt also der erste Blechbläser für unsere Jazz-Supergroup, Vorhang auf für Mr. Roy Hargrove. 

Musikalischer Werdegang: 

Hargroves Trompetenstil wurde maßgeblich von David "Fathead" Newman geprägt, den der junge Roy auf seiner Highschool bei einem Konzert mit Soulking Ray Charles kennenlernte. Branford Marsalis wurde auf das frische Talent aufmerksam und ebnete für ihn den Weg zu seinem Recordlabel Verve. Die ersten Aufnahmen brachten den Trompeter mit dem Saxophonisten Bobby Watson zusammen. Weitere Takes mit Verve Künstlern wie Joe Henderson, Stanley Turrentine und eben Branford Marsalis fogten. Seine erste eigene Auskopplung trägt den Namen "Diamond in a rough" und erschien im Jahre 1990. Hargrove hat auf nahezu jeder folgenden Aufnahme mit anderen Stilen gespielt und gehört auch als Komponist zu den ganz Großen seines Fachs. Für das Album "Habana" erhielt er im Jahre 1998 den begehrten Grammy Award. 2002 gewann er den Grammy erneut an der Seite von Herbie Hancock und Michael Brecker. Ausserdem arbeitete er mit Erykah Badu, die er von der Schule kannte, Common, D´Angelo und vielen weiteren Künstlern unterschiedlicher Prägung zusammen. Mit seiner Gruppe The RH Factor mischt der herausragende Trompeter Stile wie Funk, Jazz, Hip-Hop, Dance-Hall und hat sich auch aufgrund seiner Vielseitigkeit einen Platz in der Supergroup mehr als verdient. 

Albumhighlights: 

With the Tenors of our Times- 1994
Parkers Mood- Tribute to Charlie Parker 1995
Habana- 1997
Hard Groove- 2003
Distractions- 2006
Emergance- 2009 mit Big-Band 

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Apr 24

Wir basteln eine Jazz-Supergroup Teil 3 Gitarre George Benson

George Benson

]George Benson

 

Einleitung:

Wir sind noch lange nicht komplett: Der Name George Benson ist vielen wahrscheinlich ein Begriff, die sich mit seinen eher seichten Ausflügen in den Pop Mitte der Achtziger bis Ende der Neunziger identifizieren. Der Gitarrist Benson wurde 1943 in Pittburgh/Pennsylvania geboren und betrat im zarten Alter von 8 Jahren die Bühnen dieser Welt. Das er immer noch zu den begnadetsten Gitarristen des Jazz gehört, zeigte er unlängst auf seinem Album "Guitar Man" mit dem er zu seinen musikalischen Wurzeln zurückkehren durfte. 

Musikalischer Werdegang:

Als Gitarrist trat George Benson erstmalig 1964 in Erscheinung. Mit Brother Jack McDuff nahm Benson im gleichen Jahr seine ersten Platten als Jazzer auf. Es folgten Engagements bei Miles Davis (Miles in the Sky) und Lou Donaldson, bei denen er zeigen konnte, wie vielseitig sein Gitarrenspiel ausgelegt ist. Besonders beeinflusst wurde der junge George vom Spiel der Virtuosen Wes Montgomery und Charlie Christian. In den Siebziger Jahren trat Benson nun als Solokünstler und eigenständiger Musiker in Erscheinung. Besonders die Columbia Jahre und die Aufnahmen für Rudy van Gelders und Creed Taylors Label CTI sind echte Klassiker des Smooth- und Fusionjazz geworden. Benson gilt als einer der besten Jazzgitarristen aller Zeiten. Charakteristisch sind neben seinem einzigartigen Gitarrenspiel, die eingesungenen Scateinlagen während seiner Soli geworden. Mitte der Siebziger Jahre nahm er das vielumjubelte Album "Breezin" auf, welches den Hit "This Masquerade" enthielt. Erstmalig wurde die Öffentlichkeit auf die ausgezeichneten Gesangsqualitäten des Gitarristen aufmerksam. Angetrieben von diesem Erfolg versuchte sich der begnadete Künstler nunmehr als Sänger von mal mehr, mal weniger seichten Popsongs. In seiner Karriere spielte er neben Musikern wie Herbie Hancock, Al Jarreau, Miles Davis, Earl Klugh und vielen weiteren. Mit diesen Zutaten gehört der gute, alte George einfach in unsere Supergroup! Und mit Cobham und Miller im Gespann sollte Benson beweisen können, dass er noch lange nicht auf das Abstellgleis für ehemalige Jazzstars gehört. 

Albumhighlights:

The George Benson Cooking Book (1967)
The other side of Abbey Road (1969)  
White Rabbit (1971)
Body Talk (1973) 
Bad Benson (1974)
Breezin (1976) 
Weekend in L.A. (1978)
Give me the Night (1980) 
Guitar Man (2011) 

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Apr 18

Pro-Ject- Plattenspieler und analoge Komponenten aus Wien

Preiswert und audiophil! High-End aus Wien

 

Bereit seit dem Jahre 1990 stellt die in Wien ansässige Firma Pro-Ject Laufwerke, Plattenspieler und analoge Komponenten her. Der geistige Vater dieses Erfolges, Heinz Lichtenegger, beobachtete Ende der Achtziger Jahre, dass viele große Hi-Fi-Firmen fluchtartig aus dem Analogsegment ausstiegen. Das digitale Zeitalter brach an und viele Hersteller verschoben ihren Einsatz, auf die Umstellung ihrer Produktion. Doch Lichtenegger glaubte an die Zukunft der analogen Technik. Mehr noch, er gründete mit Pro-Ject eine Firma, die sich nahezu ausschließlich mit analogen Systemen beschäftigte. Heute gibt es mittlerweile auch digitale Endgeräte im Sortiment, aber dass Hauptaugenmerk ist das gleiche geblieben, wie noch vor zwanzig Jahren: einfache und günstige Produkte herzustellen, die aber dennoch über eine hohe Verarbeitung und audiophile Eigenschaften verfügen. Einfach, optisch ansprechend und mechanisch korrekt, um dass Firmenmotto genau zu zitieren! Viele Testergebnisse aus den verschiedensten Branchenblättern konnten beweisen, dass hinter dieser Politik nicht bloß hohle Fraßen stecken! Das Ergebnis der zwanzigjährigen Tätigkeit als Produzent von analogen Geräten lässt sich durchaus sehen: Pro-Ject ist heute der führende Hersteller von Plattenspielern mit über 80 Vertretungen, die auf der ganzen Welt beheimatet sind. 

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Apr 03

Wir basteln eine Jazz-Supergroup- Teil 2- Bass- Marcus Miller

Marcus Miller

Marcus Miller Bass

 

Einleitung: 

Und nun zum zweiten Teil unserer imaginären Jazz-Supergruppe auf  Dr. Vinyl: Der nächste Platz ist jetzt ebenfalls vergeben und geht an den großartigen Bassisten Marcus Miller. Miller wurde 1959 in Brooklyn geboren. Sein musikalisches Talent wurde Marcus schon früh in die Wiege gelegt. Sein Vater spielte Piano und Kirchenorgel, sein Onkel ist der bekannte Jazzpianist Wynton Kelly. Miller begann mit 7 Jahren Blockflöte zu spielen und sattelte im Alter von 10 Jahren auf die Klarinette um. In seiner Zeit auf dem College begann er für verschiedene Funkbands aus der Gegend den Bass zu zupfen. Bald darauf schloss er ein Studium zum Musikerzieher erfolgreich ab. 

Musikalischer Werdegang: 

Marcus Miller begann seine, für einen Bassisten, einzigartige Karriere in der Backingband von Bobbi Humphrey und ging mit Lenny White auf Tournee. 1978 wurde er ein Mitglied in der berühmten Saturday Night Live Band. Seinen großen Durchbruch hatte Miller bereits in den frühen Achtziger Jahren. Es war mal wieder Jazzgott Miles Davis, der auf das Talent des jungen Bassisten aus Brooklyn aufmerksam wurde und ihn in seine Band holte. Mit Tutu (1986) und Amandla (1987) war es Miller, der mit seinen Kompositionen dem Meister Davis ein glanzvolles Comeback in den späten Achtziger Jahren bescherte. Bei der gemeinsamen Filmmusik zu "Siesta" wurde Miller bereits als Hauptakteur neben dem unsterblichen Miles genannt. Nach dessen Tod wurde aus Miller ein gefeierter Solokünstler und Composer für solch unterschiedliche Künstler wie Al Jarreau, Luther Vandross, Roberta Flack, David Sanborn und Aretha Franklin. Marcus Miller ist auf über 500 Studioaufnahmen am Bass zu hören. Seine ersten Soloauskopplungen waren eher noch vom Zeitgeist des Disco-Funks geprägt. Mit "Sun dont lie" fand Marcus Miller zu seinem einzigartigen Stil und sollte mit seinem Album "M2" im Jahre 2002 schlussendlich sogar einen Grammy für den besten Jazzkünstler erhalten. Er und Billy Cobham alleine sind wohl in der Lage, jede Halle dieser Erde zum Bersten zu bringen. Aber es werden noch einige Plätze vergeben werden! Stay Tuned! 

Albumhighlights:

Luther Vandross- Never too much
Miles Davis- Tutu
Miles Davis- Amandla
Miles Davis and Marcus Miller- Motion Picture Soundtrack for "Siesta"
Marcus Miller- Sun dont Lie 
Marcus Miller- M2 
Marcus Miller- The Ozell Tapes- Original Bootlegs
SMV- Thunder (mit Stanley Clarke!) 

 

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Mrz 26

Wir basteln eine Jazz-Supergroup- Teil 1- Drums- Billy Cobham

Willkommen zur neuen Serie der Jazzsupergroup-Künstler. Seit längerem schwebt in mir der Gedanke, wie würde sich der und der Jazzer mit dem und dem anhören. Jetzt werden die Experten sicher sagen, die meisten von ihnen, haben doch schon einmal in irgendeiner Art und Weise zusammen gejammt, was auch richtig ist. Aber eben nicht in dem Line-UP, dass vor meinem geistigen Auge schwebt. Die von mir gewählten Künstler entsprechen natürlich meinem Geschmack und sollten nicht für alle das Non-Plus-Ultra darstellen. Und genau darin, sehe ich die Chance dieser Idee. Erstens man lernt neue Künstler kennen bzw. welche die man gar nicht auf der Liste hatte und kommt vielleicht sogar in einen Austausch über eine mögliche Zusammensetzung dieser Supergroup!

Nun also genug der Einleitung, wir kommen zum ersten Mitglied meiner Wunschliste und dieser ist kein Geringerer als der beste Drummer im Fusion-Jazz:

 

Billy Cobham 

Einige Daten zur Person:

William C. Cobham, geboren am 16.Mai.1944 in Panama. Zieht mit seiner Familie in den späten fünfziger Jahren nach New York, wo er Jazz-Drummer werden will und ein Studium an der High School Of Music And Art abschließt. 

 

Musikalischer Werdegang: 

Sein erstes Engagement als Jazzdrummer erhält Billy Cobham von Horace Silver. Dieser hört den jungen Drummer bei einer Aufführung der US. Army Band, dessen Mitglied er von 1963 bis 1968 war. Auftritte und Aufnahmen mit Stanley Turrentine und George Benson folgten. In dieser Zeit sah sich Billy stilistisch dem Free-Jazz verpflichtet. Das sollte sich bereits bei seinem zweiten, großen Engagement ändern. Niemand geringeres als Mr. Miles Davis himself entdeckte den begnadeten Drummer und nahm ihn für eine seiner wohl berühmtesten Scheiben unter seine Fittiche. Das Rock-Jazz-Monster, dass sich "Bitches Brew" nannte, markierte eine völlig neue Stilrichtung im Bereich Jazz: Die Fusion war geboren. Jazz der sich mit Anleihen aus populärer Musik wie Rock, Funk und Soul kreuzt. In den folgenden Jahren wurde diese Stilrichtung massgeblich auch von Billy Cobham weiterentwickelt und beeinflusst. Er spielte im nahezu magischen "Mahavishnu Ochestra" den Gegenpart zum Elektrogitarrenvirtousen John McLaughlin. Für "Tributes to Jack Johnson" kehrte er zu seinem zweiten Lehrmeister, Miles Davis zurück. Das in Cobham auch ein großartiger Arrangeur des Jazz zu finden ist, stellte er mit seinem ersten Solowerk "Spectrum" unter Beweis. Billy Cobham gehört zu den ganz wenigen Drummern, die auf beiden Händen gleich gut spielen können. 

Albumhighlights:

Miles Davis- Bitches Brew (1968) 

Miles Davis- Tribute to Jack Johnson (1970)

Mahavishnu Orchestra- Inner Mounting Flame (1971)

Mahavishnu Orchestra- Birds of Fire (1972)

Billy Cobham-  Spectrum (1973)

Billy Cobham- Stratus (1981)

Billy Cobham- Culture Mix (2002) 

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Mrz 21

30 Jahre Die Toten Hosen

Vor dreißig Jahren begann im Bremer Schlachthof eine fast schon beispielslose Karriere im deutschen Rockbiz. Die Düsseldorfer Punkrockband "Die Toten Hosen" feiert am Ostermontag ihr dreißigjähriges Jubiläum. Einerseits kann man diese Reife bei den "Berufsjugendlichen" um den Sänger Campino kaum feststellen, während andererseits Spötter und Nichtfans der Band behaupten werden, dass sie schon gefühlte hundert Jahre aktiv seien. Der Bandname entstand übrigens auch in eben jenem Bremer Schlachthof: die Punkgruppe nannte sich damals noch "Tote Hose" und wurde vor ihrem Auftritt vom Veranstalter fälschlicherweise als "Die Toten Hosen" vorgestellt. Ein Name war also geboren und bis heute ging es, bis auf ein paar kleinere Rückschläge, ständig bergauf. Nach dreijähriger Pause werden die Toten Hosen dahin zurückkehren, wo alles begann. Genau, in den Bremer Schlachthof! Danach plant die Band eine Wiederbelebung ihrer "Magical Mystery Tour", die sie in den frühen achtziger Jahren durch die Wohnzimmer ihrer damals noch spärlich gesäten Fans zog. Wie die Legende besagt, sollen dabei einige Wohnzimmer zu Bruch gegangen sein. Wer also Lust hat auf eine schöne Abrissparty mit den Toten Hosen, der möchte sich doch bitte melden. Gleichzeitig werden zwei neue CD´s der Punkrocker erscheinen. Die neue Auskopplung trägt den Namen "Ballast der Republik" und wird mit einer Bonus-CD ausgeliefert, die den klangvollen Zusatz "Die Geister, die wir riefen" besitzt. Die Toten Hosen haben alles, was sie in dreißig Jahren lieben und kennengelernt haben vertont und verarbeitet. Dazu gehören u.a. Coversongs, Gedichte, Verse und vieles weiteres. Man darf also gespannt sein auf den weiteren Werdegang der Band. Vielleicht schaffen Campino & Co. ja sogar historisches: als älteste, bestehende Band die Rolling Stones abzulösen. Wir wünschen einen freudigen Geburtstag! 

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Mrz 16

Kyuss live gestoppt! Jetzt handeln die Anwälte

Die legendären Musiker um die Stone-Rock-Band "Kyuss" befinden sich zur Zeit in einem gerichtlichen Streit um die Namensrechte. John Garcia, Nick Oliveri und Brant Bjork planen für den Sommer 2012 eine gemeinsame Livetournee unter dem Namen Kyuss live! mit Megadeth im Vorprogramm. Josh Homme, Bandleader und Sänger bei den Queens of the Stone Age, hat Wind von diesen Plänen bekommen und seinen Anwalt mit einer Unterlassungsklage beauftragt. Schließlich wäre er nicht an dem Projekt beteiligt und verbietet den anderen unter diesem Namen Geld zu scheffeln. Die ehemaligen Freunde zeigten sich tiefbestürzt über diese Reaktion. Schließlich sei Homme eingeweiht gewesen und hatte sich nicht negativ geäussert. Jetzt müssen die Änwalte entscheiden, ob es eine Reunion der Band geben kann. Traurig, Traurig…  

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Mrz 12

Der Boss wieder auf dem Thron

Das neue Album von Bruce Springsteen "Wrecking Ball" ist in den U.K.-Charts direkt auf Platz eins geschossen. Wenn ein millionenschwerer Künstler wie der Boss, immer noch ein bis zwei Augen für die Kleinen und Unterdrückten übrig hat, kann man diese Einstellung nicht genügend würdigen. Bereits auf seinem im Jahre 2002 veröffentlichten Werk "The Rising" äusserte sich Springsteen zu den Geschehnissen rund um den 09.September und dessen unmittelbare Folgen für die Welt. Jetzt hat sich Bruce die Finanzkrise und die fiesen Banken zur Brust genommen. Wenn der Boss so richtig Wut im Bauch hat und Fahrt aufnimmt, dann rockt er immer am besten. In diesem Jahr kommt der begnadete Livekünstler auch nach Deutschland und wird uns mit seinen An- und Einsichten zur aktuellen Krise beglücken. Long lives the Boss!   

Tourtermine:

05.05. Frankfurt, Commerzbank-Arena

27.05. Köln, RheinEnergieStadion

30.05. Berlin, Olympiastadion

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Mrz 08

Neu entdeckte Aufnahmen von Janis Joplin bald erhältlich

Zum 40. Jahrestag ihres Nummer Eins Albums Pearl sind unveröffentlichte Aufnahmen der Bluessängerin Janis Joplin entdeckt worden. Auf der Suche nach den Originalmasterbändern fiel den Verantwortlichen von Columbia Records auch eine Aufnahme eines Konzertes von 1968 in die Hände, dass vom legendären Soundmixer Owsley "Bear" Stanley im Carousel Ballroom mitgeschnitten wurde. The Pearl Sessions wird am 21.März in den Läden stehen und unveröffentliche Mitschnitte, eine Monoaufnahme des Albums sowie alternative Versionen enthalten. Zudem wird The Pearl Sessions als 12 Inch Vinyl LP im Gatefoldcover erscheinen. Das 1968 aufgenommene Konzert mit Janis Joplins damaliger Backingband "Big Brother and the Holding Company" wird bereits am 16.März erhältlich sein. "Oh Lord, would you buy me… a copy of these" 

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Mrz 06

Lou Reed auf Deutschlandtournee 2012

 

Der legendäre Frontmann von Velvet Underground und begnadete Solokünstler Lou Reed kommt in diesem Sommer auf Deutschlandtournee. Zuletzt hatte Reed für Schlagzeilen mit dem gemeinsamen Album mit Metallica gesorgt. Die einen liebten die Zusammenkunft, andere Sprachen vom Ausverkauf des jeweiligen Künstlers. Lou Reed hat in seiner Karriere aber sicher immer das gemacht, was er für richtig hielt. Dafür wird er jedenfalls von seinen Fans bedingungslos geliebt. Songs wie "Walk on the wild Side", "Satellite of Love" und "Venus on Furs" genießen Kultstatus und werden vom Meister allzu gerne Live neuinterpretiert. Es lohnt sich also auf jeden Fall, bei den bekannten Vorverkaufsstellen tätig zu werden. 

Live: Lou Reed

20.06. Berlin – Citadel Music Festival
23.06. Mainz – Zollhafen
29.06. Bonn – Kunstrasen Open Air
30.06. Dresden – Filmnächte am Elbufer
01.07. München – Tollwood-Festival

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Mrz 01

Bertelsmann kauft die Toten Hosen

Der Medienkonzern Bertelsmann hat sich die Rechte an den Songs der Toten Hosen eingekauft. Die BMG Rights Management übernehmen ab sofort das Geschäft der amerikanischen Musikfirma R2M, die alle Rechte an den Songs der Düsseldorfer Punkrocker ab 1996  hielten. Interessant ist darüber hinaus der reichhaltige Schlagerkatalog des Labels, wie es in Branchenkreisen heißt. Der deutsche Branchenführer Bertelsmann konkurriert seit längeren mit Globalplayern wie Sony und Warner Music. Die Übernahme kam zustande, da sich der Hauptinvestor von R2M von der Musiksparte abtrennen wollte und höchstbietend nach einem Abnehmer suchte. Dieser Käufer ist nun gefunden und heißt  BMG Rights Management, wofür ein zweistelliger Millionenbetrag in Euros an den Investor floss. 

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Feb 23

Black Sabbath Konzert findet statt, aber unter Ozzy & Friends Motto

Vor einiger Zeit berichteten wir über das anstehende Album und die Reunion von Black Sabbath. Dann der Schock: Gitarrist Tony Iommi erkrankte an Krebs. Jetzt gibt es neue Nachrichten über die Band und die geplante Tournee. Offiziell wird der Termin in der Dortmunder Westfalenhalle eingehalten, allerdings ohne Iommi, der sich weiterhin in Behandlung befindet. Unter dem neuen Namen "Ozzy and Friends" wird die Legende von mehreren Gastgitarristen unterstützt. Einzig ein Konzert in London wird mit Iommi ausgetragen. Mittlerweile wurde Rick Rubin als Produzent des neuen Sabbath-Album genannt, dass dann auch mit Iommi aufgenommen werden soll. Hoffen wir, dass der Satan noch ein wenig auf ihn warten kann und wir bald die Band in Originalbesetzung erleben dürfen.  

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Feb 21

EMI Records vor Aufspaltung

Beim weltberühmten EMI Records Label hat der Ausverkauf begonnen. Fest steht, dass die britische Traditionsmarke restlos Pleite ist. Nun streiten Universal Music und Sony um die Rechte an EMI und wollen das Label nach erfolgreicher Übernahme zerschlagen. Universal hat derweil gegen eine Übernahme von Sony Music geklagt und die Kartellämter in der EU mit dem Fall betreut. Auch den US-Wettbewerbsbehörden liegen entsprechende Anträge vor. Gerade aus Brüssel weiß man, dass man sich dort gerne mit diesen Fällen auseinandersetzt. So strichen die Brüsseler Kartellamtsvorsitzenden bereits die Pläne von Warner Music zur Übernahme von EMI. In der Branche munkelt man, dass Universal ebenfalls zu groß für eine Übernahme ist, so dass man davon ausgehen kann, dass bei einer Übernahme der Urheberrechte von EMI-Künstlern, der Konzern große Mengen seiner bereits gehaltenen Rechte an die Konkurrenz verkaufen muss. Das Label war 1931 in London aus einem Zusammenschluß von UK Columbia und Grammophone UK entstanden. Es beheimatet heute u.a. Künstler wie die Beach Boys, Katy Perry und Coldplay. 

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Feb 15

Drei „Talking Heads“ wären zur Reunion mehr als bereit!

Der Drummer der legendären Kultband Talking Heads hat in einem kürzlich erschienenen Interview mit dem Billboard-Magazine erklärt, dass drei der vier "Heads" mehr als nur interessiert an einer Reunion wären. Alles liegt derzeit bei David Byrne, der sich als einziger bisher nicht zu diesen Gerüchten geäußert hatte. Chris Frantz habe schon bei der kurzzeitigen Reunion beim Einzug in die RocknRoll-Hall-of-Fame gemerkt, dass etwas besonderes möglich sein könnte. Laut seinen Aussagen möchten die verbliebenen Musiker gerne mit den "Heads" weitermachen. Nun will Frantz das Heft selbst in die Hand nehmen und bei Byrne anrufen, da sich ansonsten nichts bewegt! Hoffen wir, dass sich Byrne dazu durchringen kann. Möglicherweise wäre dann auch Zeit und Kreativität für ein neues Album gegeben. Die Talking Heads hatten sich im Jahre 1975 gegründet und bestanden bis 1991. Sie gehören zu den einflußreichsten und spannendsten Bands der New-Wave und Post-Punk-Bewegung. Musiker von Phish bis Radiohead berufen sich heute auf die Talking Heads als Hauptinspirationsquelle.

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