Kategorienarchiv: Audio & Phono Geräte

Dez 19

Ab sofort DUAL bei Klangheimat

 Plattenspieler aus dem Schwarzwald - DUAL

dual logo

Ich fühle mich gerade wie 16. Wunderbar. Wer kennt sie nicht die Geräte, die uns alle, die die aktive Plattenspielerzeit als einziges Medium neben Tonband und Kassette erlebten, begleitet haben.

Heute haben sie zwar nicht mehr den Donnerhall Ruf wie damals, sind deshalb aber nicht schlechter. Ein echtes Stück Wertarbeit aus Deutschland. Aus dem Land der Kuckucksuhren.

dual cs 435 plattenspieler
dual cs 435 plattenspieler klangheimat

Wir freuen uns sehr, ab heute auch Dual Plattenspieler anbieten zu können, die mit einem sehr interessanten Angebot aufwarten, das perfekt nach unten und in die Mitte abgerundet ist.
Bald mehr an dieser Stelle und in unserem Klangheimat Online-Shop
 

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Nov 14

Kennerton Magister Test in der ear in

 Der neue russische High End Kopfhörer Magister von Kennerton im Test in der ear in

Kennerton liefert dem "Kenner den Ton". Hervorragender Test des Kennerton Magister

kennerton magister kopfhrer klangheimat 1
kennerton magister Kopfhörer

Im Moment ist die russische Firma Kennerton noch unbekannt in Deutschland. Aber das wird sich rasch ändern. Sicher, Russland spricht jetzt nicht unbedingt für die Wiege des High End Kopfhörerbaus. Aber das Produkt weiß zu überzeugen. Und wie!
Das wird alleine schon beim bloßen Ansehen des Magister deutlich. Was ist das für eine Ohrschale? Ja, richtig. Massives Echtholz aus dem Stück gefräst. Aber nicht irgend eines. Klingt jetzt nach Übertreibung und Marketing Gag. Ist es aber nicht. Es handelt sich tatsächlich um 2000 Jahre altes. Jahrhunderte lang las es unter völligem Luftabschluß in Sümpfen und Mooren und man fand heraus, daß dieses seltene und exklusive Material sich nicht nur in teuren Pfeifenköpfen gut macht, sondern hervorragende akustische Eigenschaften ausweist.


kennerton logo 

Aber nicht nur hier wird aus dem Vollen Geschöpft. Auch die Elektronik ist auf allerhöchsten Niveau. Verbaut wurden 42mm Mylar-Mambran Treiber die mit Titan beämpft wurden. Dadurch ist die Schwingspule des Kennerton Magister enorm leicht. Der Kopfbügel ist mit Kalbsleder bezogen, die Ohrpolster mit weichen Lammleder ausgestattet.

kennerton magister kopfhrer klangheimat 2
2000 Jahre Mooreiche

Mehr Aufwand geht praktisch nicht und daher ist der Preis von 799,- € auch mehr als angemessen.Aber lesen Sie selbst und überzeugen Sie sich im Test des Kennerton Magister Kopfhörers des Magazins ear in, daß nicht nur wir diesen Kopfhörer außergewöhnlich finden. Dort ist er nämlich in die Referenzklasse aufgestiegen und man weiß in der Redaktion von was man spricht. Schließlich testet man dort nichts anderes als Kopfhörer.

Klasse!

Rechtzeitig vor Weihnachten ist der Magister von Kennerton online zu bestellen bei Klangheimat

Sichern Sie sich noch einen Kennerton Magister, bevor Sie Weihnachten ohne hören müssen.
 

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Nov 05

Neu: Audio Technica AT LP120USBCBK – in schwarz

 der bekannt gute und beliebte Audio Technica Plattenspieler ist für Stützpunkthändler nun in schwarz verfügbar

Klangheimat ist Stützpunkthändler - wir haben den AT LP120 USB in schwarz

AT LP120USBC BK audio technica plattenspieler klangheimat 1
AT LP120USBC BK audio technica plattenspieler 

Lange haben die Fans darauf gewartet. Nun ist er da. Der AT-LP120, der indirekte Nachfolger des legendären Technics Plattenspieler der weltweit eine große Anhängerschaft hat und für den aufgerufenen Preis ein unschlagbares Angebot ist.

Auch im Hifi-Bereich erfreut sich dieser massive und hervorragend verarbeitete Audio Technica Plattenspieler großer Beliebtheit. Er sieht sehr hochwertig aus und klingt auch so. In seiner Austattungsvielfalt definitiv konkurrenzlos.Bisher stören sich nur viele an der silbernen Farbe. Nun ist er in schwarz da und in der Tat, er macht noch deutlich mehr her. 


AT LP120USBC BK audio technica plattenspieler inkl. Audio Technica Tonabnehmer

Der AT-LP120USB ist ein Spitzenplattenspieler mit Vollaustattung. Wer sich von der DJ Optik nicht stören lässt, erhält für verhältnissmässig überschaubares Geld ein durch und durch schlüssiges Plattenspielersystem inkl. Phono Vorverstärker, DAC, Software und Audio Technica Tonabnehmer. In der schwarzen Optik nun auch ohne wenn und aber völlig überzeugend im Design.

Der AT-LP120 USBBK in schwarz von Audio Technica nun bei Klangheimat für 299,- €

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Okt 28

Fiio Kopfhörerverstärker, DAC’s & Mediaplayer neu bei Klangheimat

 Klangheimat hat eine neue Marke aufgenommen: Fiio

neues interessantes Angebot an preiswerten und gut klingenden Kopfhörerverstärkern, Verstärkern, DAC's und Mediaplayern von Fiio

fiio audio logo klangheimat

Eins vorne weg: Ja, diese Geräte sind aus China. Nach wie vor sind wir natürlich von heimischen Produkten überzeugt, aber Systeme aus China müssen nicht gleich schlecht sein. Und machen wir uns hier nichts vor. Günstig und dabei preiswert geht eben nur aus Fernost. Wir müssen uns davon verabschieden zu glauben, man könnte konkurrenzfähige Systeme zu günstigsten Kurs in Europa produzieren.Gerade die Jüngsten unter uns, aber auch Einsteiger und Hifi Fans ohne Managergehälter möchten sich mit guten Sound versorgen.
Zunächst haben wir einmal die Kopfhörerverstärker ins Programm genommen.

fiio 12 mont blanc kopfhoerer verstaerker klangheimat 1
fiio E12 mont blanc kopfhoerer verstaerker 

Und diese sind wirklich äußerst interessant und unschlagbar preiswert. Für knappe 130,- € bekommen Sie das Top Modell Fiio E12 Mont Blanc, das in der Stereoplay mal schnell ein "Highlight" mitgenommen hat.
Gut verarbeitet, im schicken Alugehäuse und nur 160 Gramm schwer befeuert der Fiio E12 Mont Blanc Kopfhörerverstärker so gut wie jeden Kopfhörer mit dynamischer Ausgangspower unterwegs.

fiio 12 mont blanc kopfhoerer verstaerker klangheimat 2
fiio E12 mont blanc kopfhoerer verstaerker powered by Texas Instruments

Dabei stecken unter der Haube gut bekannte. Zwei Operationsverstärker U.S. Amerikanischer Herkunft, ein LME49710 und ein LME49600 von Texas Instruments geben den Ton an. Der Lithium-Polymer Akku gibt genug Energie um den portablen Mont Blanc Kopfhörerverstärker mit über 10h mit Strom zu versorgen.Schauen Sie vorbei bei Klangheimat in der Markenkategorie von Fiio, welche Geräte wir dort in Kürze alles hinzunehmen werden . . . . . .

oder bestellen Sie den Mont Blanc tragbaren Kopfhörerverstärker von Fiio gleich online im Onlineshop der Klangheimat

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Okt 16

Micromega MyAmp – Erster Eindruck

 Kleines Kästchen - unglaublich viel dahinter - Micromega MyAmp

micromega myAmp test klangheimat 2
micromega myAmp test klangheimat 

Heute kam die erste Lieferung von Audio Reference. Als neue Micromega Händler, haben wir uns mit dem ersten Gerät ausgestattet, das lieferbar ist.

Der Micromega MyAmp kommt frisch aus Frankreich in zwei Farben. Weiß und schwarz.
Und er scheint tatsächlich in Frankreich gefertigt zu werden, denn auf dem Karton steht groß "Concu & fabrique en France"
Sehr schön, das mögen wir doch ganz besonders!
Gespannt waren wir vorab schon, denn der Vertrieb garantierte uns ein Erlebnis.

Wenn man auf seine Ausstattungsmerkmale schaut, kann es vorab schon nicht glauben:

  • Class AB Vollverstärker mit 2x60 Watt an 4 Ohm
  • integrierter DAC
  • USB
  • Koaxial SPDIF
  • Optisch Toslink
  • 3 Hochegeleingänge
  • hochwertige Schraub Lautsprecherklemmen
  • Fernbedienung
  • integriertes elektronisch gesteuertes Lüftersystem
  • Preis -> 499,- €micromega myAmp test klangheimat 3
     

Noch erstaunter schaut man, wenn man ihn auspackt. Ich wußte er ist klein. Aber er ist deutlich kleiner als erwartet. Unfassbar was in diesem Würfel alles untergebracht ist. Um einmal zu demonstrieren mit welchen Abmessungen man es zu tun hat, habe ich ihn mal auf einen schon sehr zierlichen Onix A-25 gestellt.Dieses Gerät wird jede Partnerin eines ambitionierten Hifi-Fanatischen alleine schon ob der "Ausmaße" lieben.
Er ist aber auch sehr sauber gearbeitet. Die Anschlüsse hervorragend und vergoldet, Lautsprecherklemmen die keine Angst vor großen Strippen haben.
Das Gehäuse sehr gefällig gestylt.

Beim Einschalten informieren weiße LED's über den Betriebszustand, nebst Anzeige des gewählten Lautstärke-Levels.
Das Gerät selbst ist so leistungsfähig, daß es bei dieser Größe zusätzlich gekühlt werden muß. Ein sehr leises Lüftungssystem links angebracht, übernimmt diese Arbeit. Es ist kaum zu hören.

micromega myAmp test klangheimat 4Nach der Inbetriebnahme an ein Paar Q Acoustics Concept 20 bin ich einfach nur sprachlos. Das Gerät überzeugt egal mit welcher Quelle, funktioniert sofort.
Sogar eine Ankopplung meines iPhones über Bluetooth ist sofort möglich.
Der Micromega MyAmp wuchtet sogar Pegel durch die Speaker, die man diesem Gnom nie und nimmer zutrauen würde.

Dabei zeichnet er fein auf über den gesamten Frequenzbereich. Überzeugt durchwegs als audiophiler Spielepartner auch verwöhnte Hörer und ist dabei völlig frei von Nebengeräuschen.Mit der mitgelieferten Fernbedienung wählen Sie komfortable Quellen und regeln die Lautstärke.
Um es kurz zu machen. Ein sensationelles Paket zu sensationellem Preis. In dieser Ausstattung ohne Konkurrenz und viel zu schade, um ihn als Drittverstärker ein zu setzen.
Sicher wird er viele Besitzer in ihren Nebenzimmern beschallen werden, dennoch wird er auch den Einsatz als Hauptgerät in Wohnzimmern finden.

Bestellen Sie den Micromega MyAmp ab sofort im Onlineshop der Klangheimat

Für alle Frauen: ein perfektes Geschenk für Weihnachten, damit Ihr Mann auch in seinem Zweitraum perfekt beschallt ist. Im Hobbyraum oder der Garage zum Beispiel 🙂
 

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Okt 13

YBA Design DAC WD202 – ein Geheimtip

 Geheimtip unter den DAC's - der französische YBA WD202 aus der Design Linie

yba design dac wd202 klangheimat
yba design dac wd202 

Wir möchten diesen hervorragenden DAC aus seiner Geheimtipnische reißen und ihn nochmals als herausragendes Gerät vorstellen.

Einer unserer Kunden hatte ihn gerade in dieser Art bewertet:yba dac wd202 kundenberwertung klangheimat
yba dac wd202 kundenberwertung klangheimat

Dem kann man sich nur anschließen und hoffen, daß noch viele Kunden sich der außerordentlichen Qualitäten hinsichtlich Design, Verarbeitung, Ausstattung und Klang bewußt werden.

Für alle die uns nicht glauben, hier noch auch noch einmal der Test in der Hifieinsnull des YBAWD202, den Sie für 839,- € inkl. Versand über unseren Online Shop bestellen können.

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Okt 02

Von schlanken Italienerinnen – die neue Diapason Neos

Test Diapason Neos

Wie empfindet ein Kunde die Qualitäten der Diapason Neos - Lesen Sie weiter in diesem Test Diapason Neos

diapason neos test klangheimat 1

Zum Test an heimischer Kette spielt das neue Modell Neos aus der italienischen Lautsprecherschmiede Diapason auf. Die optisch sehr ansprechende Neos ist ein klassischer 2-Wege Bass-Reflex Lautsprecher ausgestattet mit einer Ø180mm Papiermembran (Tieftöner) und einer Ø19 mm Seidenkalotte (Hochtöner). Der Übertragungsbereich ist mit 40-20.000 Hz angegeben. Mit ihrer sehr schlanken Linie kommt die Neos auf 11 kg Gewicht und steht solide auf einem gedämpften Sockel, der auf unserem Wohnzimmerparkett einen sicheren Stand bietet. Die Kabel finden Anschluss an den vergoldeten Terminals, die allen Arten von Kabelenden (Bananen, Gabeln und Endhülsen) einen festen Halt bieten.Fünf weitere Dekors, u.a. perlweiß & Walnussfurnier sind neben dem anthrazitfar-benen Hochglanzfinish des Testgerätes erhältlich. Dieses wirkt sehr wertig, ist ab-solut sauber verarbeitet und fügt sich vergleichsweise unauffällig in die Wohnland-schaft ein.
Soweit zum optischen Eindruck, der, zumindest bei meiner besseren Hälfte, mit ei-nem überdurchschnittlichen WAF (Wife Acceptance Factor) zu überzeugen vermag. Die Aufstellung ist unkritisch, große Wandabstände benötigt die Neos nicht.

Zum Gewinnen eines ersten Eindrucks setzen wir die Nadel auf die „Bilder einer Ausstellung“ von Modest Mussorgsky in der Mercury-Aufnahme mit Antal Dorati und dem Minnesota Symphony Orchestra. 

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Diapason Neos Anschlußterminal

Die „Bilder“ können einer Anlage schon einiges abverlangen mit ihren breiten Dynamik und den zahlreichen Klangfarben. Und schon hier zeigt die Neos, dass mehr in ihr steckt, als die schmale Silhouette vermuten lässt. Sie ist kein Bassungetüm, aber Pauken und Blech werden sehr klar abgebildet, Streicher und Holzbläser sind präsent und präzise zu orten. Darüber hinaus wird klar, dass der „Sweetspot“ sehr breit ist; das Verschieben des Hörsessels ist in einer vergleichsweise großen Reichweite möglich, ohne akustische Einbußen hinnehmen zu müssen.Danach spulen wir das „übliche“ Testprogramm ab, dass uns bei allen Neuerungen zur Erkenntnissammlung gute Dienste geleistet hat: „Within the Realms of a Dying Sun“ von Dead Can Dance, „Emerson, Lake & Palmer“, „The Fabulous Shirley Bassey“, das „Requiem“ von Guiseppe Verdi und das dynamisch extrem fordernde „Atmsphéres“ von György Ligeti. Diesen durchaus als gemischt zu bezeichnenden Spielplan absolviert die Neos bravourös; der erste positive Eindruck wird vollauf bestätigt. Zur Hochform läuft die Neos später im Kammermusikbereich auf: Aufnahmen von Klavier- und Streichquartettwerken sowie klassischen Jazztrios, die nach guter Auflösung verlangen, sind eindeutig ihr Metier.

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diapason neos Blick von oben auf das schlanke Gehäuse

Wer auf der Suche ist nach einem schlanken, vom Design und Preis-/Leistungsverhältnis überzeugenden Lautsprecher, gerne akustische Musik hört und auf wummernde Bässe nicht den allergrößten Wert legt, könnte bei der Neos fündig werden. In dieser Leistungsklasse sicherlich eine Option, die eine Prüfung allemal wert ist.

Kommen Sie vorbei im Klangheimat Studio zu einer Hörprobe
  

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Sep 27

Matrix Audio – neu bei Klangheimat

 audiophile DAC's Kopfhörerverstärker und Verstärker aus U.S.A. - mehr als nur eine interessante Neuerscheinung

Bei der Marke Matrix Audio handelt es sich um U.S. Amerikanisches Unternehmen das in Deutschland bisher recht unbekannt ist, aber mit einer höchst interessante Auswahl an hochwertigen DAC's, Kopfhörerverstärker und Verstärkern überzeugen kann. Diese bauen sehr klein in exklusiven und qualitativ sehr hochwertigen Aluminiumgehäusen. 
Dabei ist der Preis mehr als erfreulich, gemessen an der gebotenen Leistung. Den Kunden wird es freuen.

matrix audio x sabre d a wandler klangheimat 4
matrix audio x sabre d/a wandler

Insbesondere dem Vollalluminium Wandler Xsabre ist hier sicher eine Sonderstellung eingeräumt. Einen solchen Produktionsaufwand wird normalerweise nur vielfach teuren Geräten zuteil. Hier hätte auch die Apfelmarke ihre helle Freude 🙂

matrix audio x sabre d a wandler klangheimat 5
matrix audio x sabre d a wandler klangheimat 5
matrix mini portable dac headphone amp klangheimat 4
matrix mini portable dac headphone amp

Aber auch die M-Stage oder Mini Serie mit dem portablen Mindi DAC/Kopfhörer Amp Mini Portable weiß nicht nur mit ihrem Äußeren zu überzeugen.

Lassen auch Sie sich von der Qualität der Matrix Audio System überzeugen!

Das in Deutschland erhältliche Komplettprogramm gibt es nun bei Klangheimat. Die entsprechenden Artikeln werden nun im Online Shop aufgebaut

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Aug 24

Einsteiger Plattenspieler

Wieviel muß man ausgeben für den Plattenspieler Einstieg?

Erfreulicherweise stellen wir in den letzten Wochen fest, daß sich immer häufiger Jugendliche für das Thema interessieren. Es besuchen uns immer mehr junge Leute in unserem Hifi Ladengeschäft in Holzkirchen, die sich über einen Einsteiger Plattenspieler informieren.
Nur fällt uns hier eine kleine Diskrepanz auf zwischen dem was wir für preiswert erachten und dem, was ein Jugendlicher bereit ist aus zu geben für einen Schallplattenspieler.
Gehen wir einmal davon aus, daß wir von Klangheimat nicht ruhigen Gewissens eine China-Baumarkt-Kiste anbieten können, so wie man sie neuerdings vermehrt in den großen Supermarkt Ketten findet, bleibt der Phono Einstieg zwangsläufig der Firma Project aus Österreich oder Audio Technica aus Japan vorbehalten. Diese beiden Firmen haben ihr Angebot auf hohem Niveau auch nach unten abgerundet.
So eine Plastikgurke für 89,- € hat nichts, aber auch gar nichts mit einem Plattenspieler gemein. So ein Gerät ist eine Zumutung für die Ohren, Augen und das haptische Empfinden. Derart möchte man sich diesem spannenden Thema sicher nicht als Einsteiger nähern, möchte man nicht Gefahr laufen, das neue Hobby gleich wieder in der Versenkung verschwinden zu sehen.
audio technica at lp120 usb plattenspieler klangheimat
Empfehlen wir aber einen Audio Technica AT-LP120USB, einen Rega RP1 oder einen Project Essential II mit entsprechendem Zubehör, sieht man das Entsetzen in deren Augen.
Interessanterweise sind es die gleichen Jugendlichen, die während des Verkaufsgespräch plötzlich ein 800,- € Smartphone aus der Tasche zücken, oder in ihren Designer Klamotten durch die Lande ziehen.
Sind diese 300,- € bis 500,- € für einen vernünftigen Plattenspieler Einstieg zu teuer? Ich denke es nicht. Auch in meiner Jugend hatten solche Geräte ihren Preis. Man investierte halt 1000,- DM, anstatt 500,- €. Dieses Geld hatten wir auch nicht zur freien Verfügung, wir ersparten es uns aber. Ich für meinen Teil hatte mich zu dieser Zeit während meiner Schulferien in Ludwigshafen am Rhein, Mannheim oder Heidelberg in Produktionswerken rumgeschlagen, teilweise sogar in Schichtarbeit, um mir meinen Thorens leisten zu können.

Es hat definitiv nichts damit zu tun, daß das Geld nicht vorhanden wäre. Die Prioritäten haben sich einfach nur verschoben. Mir erscheint es fast, der Jugendliche von heute definiert sich nur noch über sein Smartphone.
Als ambitionierter Motorradfahrer kann ich auch sagen, daß sich hier ebenfalls kaum noch ein Jugendlicher die Nase vor dem Moppedhändler platt drückt.
Selbst eine aktuelle Ducati vor einer Schule, wird heutzutage kaum noch eines Blickes gewürdigt.
Ich hätte dafür fast meine Mutter verkauft damals.

Im Moment hat der Jugendliche von heute kaum noch einen Qualitätsanspruch an sich und seine Umgebung. Ich möchte das nicht verallgemeinern, sicher gibt es immer wieder löbliche Ausnahmen.
Im Allgemeinen denke ich aber, daß man heutzutage einfach keine Richtung mehr hat und sich in einem Vakuum verliert.
Wir sind alle völlig übertriggert von einem digitalen und medialen "Overflow", der verhindert, daß wir uns kanalisieren, sammeln und danach fokusieren können. Besonders die Heranwachsenden.
Dies führt meiner Meinung nach zu einer Verrohung und Abkehr von Werten.
Man sieht das insbesondere im Online-Handel, wo heutzutage kaum einer mehr Skrupel hat, Dinge bei einem kleinen Händler auf dessen Kosten zu bestellen und nach Benutzung einfach wieder (erneut auf Kosten des Händlers) zurück zu schicken.
Es fehlt häufig jeglicher Respekt sowie Wertschätzung an Person, Gegenstand und Würde.

Aber zurück zum Einsteiger Plattenspieler. Nach wie vor denke, daß man mit einem Audio Technica AT-LP120USB einen ganz fantastischen Einstiegs Plattenspieler bekommt, der nicht nur perfekt verarbeitet ist, mit einer enormen Ausstattung einher kommt, sondern auch noch wirklich vernünftig klingt. Für 280,- € erhält man einen Plug & Play Plattenspieler, der Freude macht und einige Erweiterungen der Hifi Anlage sicherlich übersteht.
Wer sich ernsthaft für Phono interessiert, sollte schon bereit sein, dieses Geld aus zu geben. Güstiger erhält man keinen vernünftigen Plattenspieler.
Damit zeigt er auch, daß er sich etwas wert ist und die Qualitäten guter Musikwiedergabe zu schätzen weiß.
Bis vor kurzem war es so, daß für den Hifinachwuchs absolut nichts getan wurde. Dies hat sich aber geändert. Dennoch ist Hifi ein Hobby, das man nicht geschenkt bekommt. Genau wie ein hochwertiges Snow-Board, oder -um beim vorherigen Beispiel zu bleiben- ein gutes Smartphone, hat Hifi einfach seinen Preis. Es ist einfach nur eine Frage der Wertschätzung.

Ein Plattenspieler benötigt einen gute Zarge nebst Plattenteller, einen ordentlichen Antrieb, einen hochwertigen Tonarm und Tonabnehmer um gut klingen zu können. Auch der eingesetzte Phono Vorverstärker, intern oder extern, muß eine gewisse Qualität aufweisen.
Dies alles zusammen bekommt man nicht für 80,- €, genauso wenig wie man ein Smartphone für diesen Preis erhält.
Vielleicht hilft dieser Vergleich die Sachlage neu einzuschätzen. 
Als Resumé: ein Einsteiger Plattenspieler der richtig gute Hifi Qualitäten aufweist, schlägt mit etwa 250,- bis 300,- € zu Buche. Dieser kommt mit Phono Verstärker, Tonabnehmer und entsprechenden Zubehör.
 

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Aug 24

Von sauberen Quellen


Ja, ich gestehe. Für einen nicht unbeträchtlichen Betrag habe ich mir, als das Vinyl-Fieber mich endgültig übermannte, eine Schallplatten-Waschmachine gekauft. La Incompiuta hat erst geschluckt, doch heute weiss sie sie sehr zu schätzen. Und doch - nach wie vor begegnet man mir zuweilen auch mit Unglauben, Kopfschütteln oder leisem Spott, wenn ich von meiner Hannl erzähle.
Als Schallplatten-Abspieler bewegt man sich ohnehin in einem kleinen Zirkel. Doch der Betrieb einer Waschmaschine für Schallplatten scheint einen nochmals in einen kleineren Raum zu drängen. Aber - warum?

 
lp waschen hannl klangheimatMeine Kleidung wasche ich, meist sogar die neu gekaufte vor dem ersten Tragen. Die „guten“ Sachen trägt man für viel Geld in die Reinigung.
Einrichtungsgegenstände, Obst & Gemüse, Auto, Sportgeräte,… Die Liste ließe sich unendlich weiterführen. Alles wird vor, zwischen oder nach dem Gebrauch mit mehr oder weniger Aufwand gewaschen oder gereinigt.

Aber die mir im doppelten Sinne teure Schallplatte, mit ihrer Rille nur wenige Hundertstel Millimeter breit und tief, abgetastet von einem Diamanten, der noch winziger ist, in einem Vorgang, bei dem jedes Staubkorn ein unüberwindliches Hindernis zu werden droht? Hier soll nur ein einfaches Abwischen mit einem Mikrofasertuch oder ähnliches Handwerk das beste Resultat bringen?!

Ein schlauer Mensch hat einmal sinngemäß gesagt, dass die teuerste Elektronik versagen muss, wenn die Signalquelle nichts taugt. Nichts lässt sich so leicht überprüfen wie dies. Hören Sie einmal, selbst eine nagelneue Schallplatte, ohne Reinigung ab, und vergleichen Sie das Resultat mit dem, wenn Sie sie einer gründlichen Wäsche unterzogen haben; Sie werden erstaunt sein.
Die meisten meiner Schallplatten habe ich gebraucht erworben. Gerade im Klassikbereich sind viele Aufnahmen nicht mehr neu erhältlich. Selbst bei bester Lagerung hat sich die „Materie am falschen Ort“ über 4,5,6 Jahrzehnte festgesetzt. Nach einer entsprechenden Prozedur ist die Freude über ein einwandfreies Abspielen einer lange gesuchten Neuerwerbung oftmals fast genauso groß wie über das Finden an sich!

Und um den Bogen noch etwas weiter zu (über-)spannen: das Waschen kann einen fast meditativen Charakter entwickeln; die Vorfreude und Ungeduld auf das erste Hören will unterdrückt, die Zeit zum Waschen gefunden und genommen werden. Wer nicht im Besitz einer fast vollautomatischen Maschine ist, wird kaum seinen Platz vor der Maschine verlassen. Man schaut der Scheibe beim Drehen zu, hört die Aufnahme vielleicht schon im Geiste mit…
Pablo Picasso sagte einmal: „Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele“. Waschen Sie mit!
 

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Aug 26

Onix A-25 Vollverstärker im Test bei Fidelity

Das Remake des legendäre Onix Amp "A-25" im Test bei Fidelity

Der neue Halfsize Amp Onix A-25 überzeugt nicht nur durch sein edles Aussehen.
Er überzeugt auf ganzer Linie, sowohl in Verarbeitung als auch Klang. Dabei ist er ein echter Britte und gibt jeder Anlage eine gewisse Noblesse und Status.

Aber lesen Sie selbst — > Test des Onix A-25 bei Fidelity


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Sep 03

Test Mastersound 300B P.S.E. in der Fidelity Ausgabe 3

Die Fidelity hat gesprochen: Der Mastersound 300B P.S.E. ist verführerisch.

Mastersound 300B P.S.E. RöhrenvollverstärkerWir wissen es ja schon lange. Der 300B P.S.E. von Mastersound ist einfach nur große Klasse. Jetzt weiß es auch die Redaktion der Fidelity.
In der aktuellen Ausgabe 3 der Fidelity wurde die italienische Röhren-Schönheit ausgiebig getestet. Der Deutschlandvertrieb konnte uns nun schon den Testbereicht zur Veröffentlichung frei geben, worüber wir uns sehr freuen.

 

 

 

Der aktuelle Test des Mastersound 300B P.S.E. in der Fidelity Nr. 3 als PDF

Viel Freude beim Lesen  . . . . und vielleicht verspüren Sie die Lust, ihn sich einmal bei uns oder bei Ihnen an zu hören.


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Aug 07

Test Mastersound 300B P.S.E. Röhrenvollverstärker in Fidelity Nr.3 2012

Der überragende 300B Röhrenamp vom italienischen Edel-Hersteller Mastersound wurde getestet in der Zeitschrift Fidelity

imageWir lieben diesen Röhrenverstärker Traum, den Mastersound 300B P.S.E.. Zugegebener Maßen nicht ganz "billig", aber günstig.
Verpassen Sie nicht die Ausgabe 3/2012 der neuen Fidelity, die am 31.08. beim Zeitschriftenhändler Ihres Vertrauens liegt !

Die Klangheimat als offizieller Mastersound Händler ist gespannt, ob der Test ebenso positiv ausfällt, wie er das für uns tun würde.


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Mrz 08

Test Mastersound 300B Compact steht bevor

Italienische Schönheit Mastersound 300B Compact steht in unserem Studio

Am Wochenende habe ich das Glück, ein Italienisches Schwergewicht testen zu dürfen. Ich habe die italienische Diva, den Röhrenverstärker Mastersound 300B, fast nicht in den Hörraum bekommen.
So grazil wie er aussieht, so verwundert ist man, wenn man ihn nicht aus dem Karton bekommt.

Mastersound 300B Compact im Test bei Dr. Vinyl

 

Ich bin sehr gespannt, was dieser optisch wunderschöne Verstärker zu erzählen hat.
Vorab schon einmal einige Eckdaten des guten Stückes:

  • Single Ended Class "A"
  • 2 x 15 Watt
  • Röhren: 2 x 300B
  • Vorstufen Röhren: 2 x ECC802
  • Treiber Röhren: 2 x 6SN7 GT
  • Eingänge: 3 x Line + 1 Direkt
  • Ausgangstransformator (Übertrager): handgearbeitet von Mastersound
  • Impedanz: 4 – 8 Ohm
  • Negative Feedback: 0dB
  • Bandbreite: 8 Hz / 40kHz – 0dB
  • Ausmaße: 54 x 29 x 27 cm
  • Gewicht: 33kg !!

Ein vollständiges Stück Handarbeit also. Inklusive der Wickelung auf den Übertragern. Sehr schön.

Ich werde mal an schließen 🙂


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Feb 19

High End für Einsteiger – Lehmann Black Cube Statement

Test des Black Cube Statement von Lehmann Audio

Vor einigen Tagen hatte ich den ersten Test veröffentlicht – Stream Box DS – und während des Schreibens großen Gefallen an dieser Tätigkeit empfunden. Obwohl ich selbst vom Fach bin, wundere ich mich teilweise über Tests der Fachpresse, die nur nach abgeschlossenem Studiengang in Rund & Fernsehtechnik zu verstehen sind.
Wenn ich mich zwanzig Jahre zurück erinnere, waren die Berichte in der Audio & Co irgendwie lebhafter verfasst und für "normalsterbliche" Hifi Fans konzipiert. Aus diesem Grunde möchte zukünftig in leicht verständlicher  Sprache meine eigenen Testberichte veröffentlichen, mit denen möglicherweise der "blutige Anfänger" sich auch zu identifizieren weiß.

Da wir uns der deutschen und europäischen Fertigung verschrieben haben, wird es sich nur um qualitativ hochwertige Geräte handeln, die von uns beschrieben werden. Dabei ist aber hohe Fertigungsqualität nicht gleich zu setzen mit hohen Preisen.
Ein herausragendes Beispiel ist der Black Cube Statement Phono Verstärker des mittlerweile international bekannten Toningeneur Lehmann.
Sollte ich eine Empfehlung aussprechen sollen, welcher Transistor Phono Verstärker das richtige Geräte für einen High End Einsteiger darstellt, dann würde ich mit dem Black Cube beginnen. Aber der Reihe nach.

Black Cube Statement Verpackung

Ich beginne an einer Stelle, die andere seltsamerweise nie oder selten erwähnen. Der Verpackung. Der Lehmann Black Cube Statement kommt in einer einfachen Kartonagenverpackung daher. Nein, keine Holzschatulle. Aber die hätte auch beim Preis von 330,- € niemand erwartet.
Richtig. Knapp über 300,- € und dennoch sprechen wir von High End. Sicher. Hat man die Verpackung geöffnet und den ersten Blick erhascht, wird man unter Umständen schon ein wenig enttäuscht sein.
Wenn auch dieser Preis günstig ist, so erhält man doch oft in asiatischen Gefilden ein Gerät, das zumindest irgendwie bunt und mit einigen Knöpfchen ausgestattet ist.
Hier ? Fehlanzeige. Ein schwarzes Blech-Kästchen mit Aufschrift "completely manafactured in in Germany"
Black Cube Statement lehmannaudio Oberseite Gut, daß lässt sofort auf mehr hoffen. Für jemanden wie mich, der mit "Made in Germany" aufwuchs und dies als höchstes Siegel der Erde ansah, die halbe Miete.
An der Stelle sollte ich vielleicht kurz einhaken und bemerken, daß eine der letzten EU-Schandtaten darin bestand, eben dieses "Güte-Siegel" auf alle Zeiten zu verbannen. Glücklicherweise scheiterte man mit dem Vorhaben, dieses ehemals als Stigmata gedachte Siegel -welches wie nichts anderes auf der Erde für Qualität steht- verschwinden zu lassen. Wir dürfen uns weiterhin daran erfreuen und unsere Kaufentscheidungen davon tragen lassen.

Nehmen wir also das Gerät aus seinem Schaumstoff gepolsterten Schutzkarton heraus und begutachten es mal haptisch. Nicht schwer, stabil, sauber verarbeitet. HInten zwei Cinch Buchen, vorne zwei weitere plus einem Masseanschluss. Fertig. Das war's…halt nein. Bei genauerem Hinschauen entdeckt man an der hinteren Seite des Phono Verstärkers noch eine LED neben der Buchse für den Stecker des ausgelagerten Steckernetzteils.
Hmmmm… "dess is mol nedd vieeel" geht es durch meinen Pfälzer Schädel. Sicher keine Schönheit, die man stolz neben seinem Dreher präsentiert, für den man eins einen vierstelligen Betrag aus gab.
Black Cube Statement Ansicht Anschluss end VerstärkerAber was soll es. Muß ja auch nicht sein. Schöne kurze Kabel dran und hinten verschwinden lassen. Hat ja auch Vorteile.

Ich nehme mir das Handbuch zur Hand. Kein fest gebundenes, aber ein in eine saubere Schutzhülle geklemmtes übersichtliches Dokument mit viel Inhalt. Hier lernt man nicht nur, wie man das Gerät einschaltet, sondern auch wie es funktioniert.
Die Platine ist abgebildet, alles genau beschrieben. Schön in bestem Deutsch, so daß man es auch versteht. Aber was lese ich da ? Einstellen…..Dip Schalter….Imbusschrauben öffnen, Gehäuse entfernen.
Black Cube Statement frontseite phono Terminal Nee. Da habe ich ja jetzt gar keine Lust zu. Geht es Ihnen auch so ? Sie wollen auspacken und loslegen. Plug and Play wie es im IT Bereich, aus dem ich ursprünglich komme, so schön heißt.
Scheint in diesem Falle hier nicht so zu sein. Ich schließe das Ding jetzt einfach mal an, denke ich mir.
Und wie ich das Gerät so zu meinen Komponenten trage, sehe ich, daß sich die Dipschalter gar nicht wie beschrieben im Innern des Gerätes befinden, sondern nach außn durch den Gehäuseboden gefräst sind. Einfach zu erreichen, kein Problem sie zu bedienen.
Aber da ich so im Tatendran bin, entscheide ich mich gegen ein weiteres Studium des Dokumentes und schließe einfach mal an.
Dazu benutze ich einfach mal das, was so rumsteht. Was da wäre:

  • Audion Röhren Verstärker – Silver Night 300B
  • Revolver Replay Turntable – Plattenspieler
  • Goldring MC Cold Tonabnehmer
  • ein Goldkabel der Highline Serie vom Phono Pre zur Endstufe
  • High Tune Lautsprecher Kabel
  • Revolver Cygnis Lautsprecher

Black Cube Statement an Audio Silver Night 300B

Ich liebe diese Audion Endstufe. Mit das schönste Gerät, das ich bisher zu hören bekam. Optisch schmiegt es sich nahtlos an den Black Cube an. 🙂 Aber darum geht es ja nicht. Jedenfalls bei mir.
Mein Fiat Uno Turbo in den Neunzigern sah auch nach nichts aus und "ging besser" als alles andere um mich herum.

Ein schneller Griff nach links, wo sich immer ein paar spielbereite Platten befinden und schon liegt die Speakers Corner Reissue von Supertramp "Crime Of The Century" auf dem Plattenteller.
Sagenhafte Scheibe übrigens.
Das Revolver Plattengewicht drauf, Lautstärke Regler auf Halbgas um nicht zu viel von den 2 x 7 Watt Endstufenleistung an die Cygnis ab zu geben, die mit 91db Empfindlichkeit durchaus gut zu befeuern mit dem  Röhrenpuster zu befeuern ist. Dann warten.
Revolver Cygnis Lautsprecher Holla….das beginnt doch gleich so, wie ich es mir vorstelle. Sauber, dynamisch und rund. Gefällt sofort, habe ich diese Platte doch schon tausend Male unter verschiedenen Konfigurationen gehört.
Einige Minuten nahm ich auf meinem Stuhl platz, um dann irgendwann die Erkenntnis zu erlangen, daß es zwar schön klingt, irgend etwas aber nicht stimmt. Da ist ein deutlicher Schleier.
O.K. dann nehmen wir mal das Handbuch zur Hand und lesen uns ein wenig ein, wie wir das Teil richtig anpassen.
Hier befindet sich jetzt auch die große Stärke dieses kleinen Zwergs. Viele können vielleicht besser ausschauen, aber wenige sind in diesem Preisbereich so anpassungsfähig. MM & MC, von xx khz bis xx in drei Stufen oder selektiv ein Wahlimpedanz. Diese muß allerdings per Jumper im Innern des Gehäuses gesetzt werden.
20 Sekunden geblättert, da war klar was hier los ist. Logisch. Habe doch einen MC Abnehmer auf meinem Dreher stecken und das Gerät ist im Standard als MM konfiguriert. Ich mußte lächeln. Dem Hifi-Unerfahrenen wäre das womöglich nicht einmal aufgefallen und er hätte lebenslang seinen MC Tonabnehmer im MM Modus betrieben. Klang ehrlich gut und hatte durchaus Kraft, Lautstärke und Dynamik.

Goldring MC Gold an Revolver Replay Turntable

Black Cube Statement bodenansicht

Runter mit der Lautstärke, hinauf dem Kopf, Black Cube umgedreht, den ersten Dip Pin des Schalters hoch und gestaunt, daß da noch ein zweiter ist. Wunderbar. Alles schön kanal getrennt. Stereo, zwei Kanäle, also zwei getrennte Dip Schalter. So muß das sein. Den anderen Pin also auch umgelegt. Gerät wieder umgelegt, Goldring wieder runter, Lautstärker wieder hoch, etwas höher als vorher. 40 Sekunden vergangen seit dem Anheben.
"Hoooollllaaaa. Was ist denn jetzt los", durchzuckt es mich schlagartig. Ich befinde mich mit meinen 2x 7 Watt in einer Disco. Unfassbar ! Der Black Cube verstärkt derart rabiat, daß es einem die Tränen aus den Augen drückt.
Ich behaupte, es gibt kein MC System der Erde, selbst dann wenn es nur 0,000001 Mikromillimeterminivolt herausdrückt, daß sich nicht vom Lehmann Statement befeuern ließe Ich bewege mich zurück auf meinen Stuhl und lausche kurz der geänderten Akkustik. Das ist schrill was hier abgeht. Aber schrill auch im negativen Sinne. Alles zu viel. Von allem zu viel, Zu viel Höhen, zu viel Lautstärke . . . einfach zu viel.
Das macht mir keine Freude. Kurz denke ich darüber nach, das Gerät wieder in den MM Modus zu versetzen. Aber das kann es ja nicht sein. Ich halte hier ein von der Fachpresse hochgelobtes Gerät in Händen. Irgendwie scheine ich mich geräte als DAU (dümmster anzunehmender User) zu outen.
Peinlich, aber egal. Die Bedienungsanleitung muß wieder her. Nochmal die Impedanzeinstellung gegenüber der Herstellerangaben von Goldring verglichen. Nein, stimmt. Das ist richtig. 
Was ist hier los ? Ist der Phono Verstärker defekt ? Ist mein Tonabnehmer mit einem weiteren mit nicht bekannten Verstärker gekoppelt ?
Nein. Weder noch. Die Bedienungsaleitung bringt die Lösung zu Tage. Der Verstärker arbeitet mit einer Standardverstärkung von 63db. Das ist zu viel für meinen Power MC. Kurz nachgelesen, der saubere Schaltplan der Platine weist mir den Weg. Die Brücke muß weg, dann senkt sich Verstärkungsgrad um 10db.
Black Cube Statement SchaltungBewaffnet mit dem beiligenden Imbusschlüssel nähere ich mich der Elektronik. Die Schrauben lassen sich einfach öffnen, das Gehäuse sauber abziehen. Da liegt sie die nur so von Kraft speiende Elektronik aus Ingeneurs Hand. Und da ist auch die Brücke die runter muß.
Schnell abgezogen. Wieder runder, rauf usw. und . . . . . ein Lächeln bannt sich seinen Weg über mein Gesicht. Hurra. Meine Elekroniker Lehrberuf trug Früchte. Der stechende Schmerz aus meinem Ohr ist verflogen.
Nur. Was ist denn das jetzt. Wer bitte hat am Balance Regler gedreht. Mein einjähriger Sohn war ja nicht zugegen. Blödsinn. Habe ja auch gar keinen. Wir Highender arbeiten doch grundsätzlich ohne diese "Ferz", wie der Pfälzer zu sagen pflegt. Wiederum macht sich Verzweiflung breit. Was um Himmels Willen ist jetzt wieder los. Ich nehme das Gerät wieder hoch, schau auf den Gehäuseboden an dem ich vor hatte die Dip Stellungen nochmals zu überprüfen, da meldet sich mein Logikzentrum. "Junge, Du hast doch gerade zwei Dipschalter eingestellt. Stereo, weißt Du noch ?" Korrekt. Der Verdacht liegt nahe, daß bei den gehäuseinternen Brücken ebenfalls ein kanalgetrennter Aufbau zu finden ist. Und dem ist auch so. Natürlich steckt dort noch eine zweite Brücke, die es zu entfernten gilt. Gut daß ich als alter Bastler das Gerät erst nicht wieder verschlossen habe.
Rauf, runter, aus, an, runter rauf. In der Zwischenzeit kennen wir das Spiel. Der Revolver Replay legt los.

School !! Gleichmässig aus beiden Kanalen lassen sich die Kinder vernehmen. Nun kann mit dem begonnen werden, weshalb ich diese Aktion zuerst begonnen hatte: Zuhören.
Und das ist eine große Freude. Der Verstärker Winzling bietet wirklich viel fürs Geld. Ohne Frage, es gibt besseres. aber bei diesem Preis werden Sie sich die Finger wund suchen. Der Black Cube Statement arbeitet mit Schmalz, locker aus der Hüfte. Vermag ohne Schwierigkeiten tief auf zu lösen und sauber zu staffeln. Für mich hat er zwar eine kleine Höhenbetonung, aber die fällt nicht weiter ins Gewicht. Zumal gerade in Deutschland dies eine unserer Hörgewohnheiten ist.
Knackiger Bass liefert das Supertramp Album direkt zu Beginn. Hier lässt es an nichts missen.
Antonio Forcione's "Ghetto Paradise"  liefert feinst gestaffelte Gittarren-Sounds und lässt Details gestochen scharf durch die Speaker rauschen. Dynamik pur erfahre ich bei Charly Antolini und seinem Album "Knock Out"

Die Phono Vorverstärker macht einen riesen Spaß. Genauso wie mein damaliger Uno. Es wird keine Minute langweilig, er ist günstig und genau wie es mir damals Spaß machte BMW's zu "zerblasen", genauso lass ich den Black Cube Statement jetzt die teilweise viel teuere Konkurrenz aus Fernost, Frank, England oder U.S.A. zerhacken. 🙂

In diesem Sinne. Ein musikalisches Wochenende wünscht

Dr. Vinyl

Nachtrag
Black Cube Statement an high tune Explorer Am nächsten Tag erlaubte ich mir noch einige Stunden weiter zu hören. Und was ich dabei feststellte war, daß sich der kleine Cube nicht nur durch höherwertigere Verkabelungen aufwerten ließ -dazu schloss ich die High Tune Explorer in der WBT Variante an- sondern auch von Stunde zu Stunde feinzeichnender aufspielte.
Seine nun erhaltene Spielfreude schenkte mir die Authenzität die ich von der legendären Super Session erwarte und lässt mich durch die greifenbaren HIntergrundgeräusche wie "Gläserklirren, Telefon Klingeln, Registrierkasse" auf der Jazz at the Pawnshop tief eintauchen in die zu dem Zeitpunkt der Aufnahme herschenden "Feeling". Einfach schön. Fantastische Platte, falls ich das noch nicht erwähnt hatte. Zum Dahinschmelzen das Saxophon, zum Träumen das Xylophon.

Ja, High End für knapp 300,- € ist möglich

Testkonfiguration

Phono Vorverstärker Black Cube Statement – Lehmannaudio
Endstufe Audion Silver Night 300B
Lautsprecher Revolver Cygnis
Laufwerk Revolver Replay (Jelco) / Goldring MC Gold
Verkabelung High Tune Explorer
   


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Feb 04

Stream Box DS – Test des neuen Project Stream-Clients

Der für seine Schallplattenspieler bekannte Österreichische Hersteller Project geht neue Wege: Vollständig digitale.

Was kann die neue Stream Box DS von Project ? Ich beginne mal damit zu erklären, was sie nicht kann:
Sie spielt keine Schallplatten ab.

Stream Box DS - Project original Werbefoto des DeutschlandvertriebsDamit ist sie für uns uninteressant, denn das kann ja nicht klingen ? Falsch !
Natürlich sind wir dafür bekannt uns der analogen Musikwiedergabe verschrieben zu haben. Aber ca. 75% unserer Kundenkontakte erfolgen bei uns digital. Als IT Fachkraft, die mit einem Atari 2600 in den Siebziger Jahren groß wurde, wegen seines Commodore C64 nächtelang nicht schlafen konnte und seit dieser Zeit permanent jede noch so kleine Entwicklung im "digitalen" Bereich mit Interesse verfolgte, kann man sich solch einem Gerät nicht verschließen.

Eigentlich hatte ich schon so ziemlich alles in der Hand was der kommerzielle Markt hergibt. Jeder Prozessor mit jedem MS Betriebssystem wurde von mir schon installiert. Während meiner Ausbildung schielte ich neidisch in die Kraftfahrzeuge meiner Gesellen, die ein 30kg schweres Mobiltelefon darin eingebaut hatten.
Ich trug einen Koffer mit mir herrum, nur damit man notfalls erreichbar sein konnte. Das erste bezahlbare und sinnvolle Handy, dessen Größe (Kleinheit) man damals bestaunte, könnte heute dazu verwendet werden, um Brennholz zu hacken.
Kurz nachdem das MP3 Kompressionsverfahren vom Frauenhofer Institut frei gegeben wurde, lief bei mir eine Art Musik-Server Station. Ein PC mit 3 Platten, dazu eine Soundblaster Karte und ein 14 Zoll Bildschirm. Unendlich umständlich, aber ich hatte großen Spaß damit.
Nein, man kann wahrlich nicht behaupten ich sei ein ewig Gestriger.
Aber bis zum heutigen Tage vermochten mich nur Geräte dann vollständig zu beeindrucken, wenn diese gepresst Apfelsaft ergeben würden. 🙂
Alles habe ich ausprobiert und alles landete irgendwann in meiner Schublade, weil es einfach nicht 100% war. Nicht mal 90%. Und meiner Meinung nach wird diese Rate benötigt, um ein technisches Gerät vollständig in den Alltag ein ziehen lassen zu können.

Niemand möchte, um Musik zu hören, 20 verschiedene Geräte hochfahren, 10 Lüfter hören, 30 Knöpfe drücken, TV's zum gleichen Zeitpunkt aktivieren, um das selbige bedienen zu können und zwischen jedem Schritt drei Minuten warten müssen.
Auch empfindet niemand Freude daran, sich 10h mit schlecht übersetzten Bedienungsanleitungen komplexe Konfigurationen vor zu nehmen. Und es kann sich einfach nicht jeder leisten, 4500,- € für eines der High End Stream Systeme zu investieren.
Womit wir nun an der perfekten Überleitung zu meinem eigentlichen Stream Box DS Test angekommen wären.

Kaum wurde mir von Project der recht große Karton geliefert, war ich auch schon beim Auspacken. Stream Box DS - Größenvergleich des Stream Clients von ProjectUm so mehr war ich erstaunt, als ich sah, was sich darin befand. Obgleich ich es eigentlich hätte wissen müssen, da Project ja bekannlich ein Meister der Kompaktgeräteentwicklung ist. Mit dieser Gehäusegröße habe ich dennoch nicht gerechnet.
Die aus der Werbung und dem Internet bekannten Bilder suggerieren einem ein Standard Format. Man erwartet ein Gerät in der Größe eines High End CD-Players. Tatsächlich ist es aber ein wirklich putziges Gerät. Siehe den Vergleich zum PS3 Controller.
In Händen gehalten wirkt es wertig. Beim Heben spürt man ein deutliches Gewicht. Offenbar hat man nicht mit Material gespart und einiges verbaut..Schließlich ist kein Netzteil im Gerät ! Das hochwertige Metallgehäuse ist sicherlich hauptverantwortlich für das Gewicht. Gepaart mit der schönen Alu-Front handelt es sich um ein System, das man gerne in seine Hifi Kette mit einfließen lässt.
Ich schalte ein. Ein deutliches "Klonk" ist zu vernehmen. Sehr schön. Relais gesteuert, denke ich mir. Da beginnt die Freude schon beim Einschalten. Der große Bildschirm wird mit Leben gefüllt. "Oh…schön bunt".
Man hatte es ja gelesen vorher. Dennoch ist man erfreut von der Farbenpracht und Auflösung des Bildschirms.

Kurz vor dem eigentlichen Aufstellen des Gerätes fiel mir die Bedienungsanleitung zu Boden. Ich ließ sie liegen. Warum ? Weil ich der Meinung bin, daß intuitiv konzipierte Geräte keine benötigen. Kein Mensch nimmt sich eine Apfel Bedienungsanleitung zur Hand.
Eine perfekte Mensch-Maschinen-Schnittstelle benötigt keine Anleitung. Man hat die Bedienung in den Genen.

Und hier ?…ich bin erstaunt..wirklich ! Man braucht sie bei diesem Gerät tatsächlich nicht. Selten hatte ich ein elektronisches Gerät in der Hand, das derart viel tut (aus meiner Sicht) und so einfach zu bedienen ist.
Mit der Fernbedienung in der Hand gehts vorwärts:

Sprache "englisch" ? Will ich nicht…. das muß umgestellt werden….wo würde ich das suchen ? "Settings" … genau. Rein, Cursor hoch auf "Deutsch", Pfell links…fortan spricht das Gerät in meiner Sprache mit mir.
Auf dem Weg zu dieser Einstellung fiel mir auf, daß eine Änderungsfunktion für die Bildschrimanzeige vorhanden ist. Rein ins Menü…"ah, da ist eine anderes Bildschirm Thema". Ausgewählt….super. Jetzt ist alles schön "schwarz/orange".
Gefällt mir doch viel besser als dieses kalte blau.

Stream Box DS - Firmware Upgrade - DeutschNun laß ich vorher über die Internetfähigkeit des Gerätes. Also mal schauen, was man so alles einstöpseln kann Ein Ethernet RJ45 Anschluß und eine Antenne. Na, ich will hier ja keine Kabel legen. Antenne drauf und schon versinke ich in der Konfigurationseinstellung. "Netzwerkeinstellungen….bitte ja, mein Netz hier scannen. Gefunden … super, rein…Passwort eingeben. O.K. ..ZACK. Ich bin in meinem Netz und Internet ist aktiv."

Bisher sind ca 1,2 Minuten vergangen seit dem Auspacken. So muß das gehen. Das ist das was ich heutzutage erwarte.
Was macht der afine IT Mensch wenn er neue Hardware hat ? Genau, er will die aktuelle Firmware. Auf den Knopf gedrückt, Update: ja. ZACK…..neue Software kommt. Reboot, fertig.
Das Gerät ist nun auf dem aktuellsten Betriebssystemstand. Einfach nur großes Kino wie ich meine.Stream Box DS - Anschlüsse Gehäuse Rückseite - Project

So. Nun wollen wir ja was bestimmtes mit dem Ding machen. Richtig. Musik hören. Ich sehe zwei Cinch Buchsen. Kabel waren keine dabei. Egal. Wir High Ender wissen ja, die Beipackstrippen machen nur Sinn um das Vogelhäuschen draußen am Balkon zu befestigen.
Mal schnell schauen was greifbar liegt. Gut, ein paar Kimber Cable liegen noch in der Schublade. Momentan alles noch im Wohnzimmer, weil ich das jetzt einfach ausprobieren will.
Keine 10.000 € Boxen dran. Nein, ein paar Pro-Ject Speaker, befeuert von einem englischen Audion Hybrid Verstärker. Meine Playstation Konfiguration. Durchaus Spaß machend…

Nun sollte ich vielleicht erwähnen, daß ich einige Gigabyte Daten auf meiner NAS liegen haben. In stundenlanger Arbeit hatte ich über die letzten Jahre meine CD's konvertiert. Aber außer für mein Apfelgerät, daß mich am Flughafen unterhält, eigentlich nie benutzt.
Die will ich jetzt zugreifen. Ich drück auf der Stream Box DS auf den Knopf. Schon habe ich sie gefunden. Ja, ich will auf Daten von meiner NAS zugreifen. Schon sehe ich die von mir angelegten Musik Ordner, Etwas tiefer…"A" wie Amy. O.K. reingeklickt, "Back To Black". Ja, das Album will ich. Erster Titel. Play. 

Wiedergabe Screen Project Stream Box DSLautstärke hoch…..fantastisch. Ich möchte mir jetzt noch kein tieferes Klang-Urteil erlauben. Dafür muß ich sie an meine große Anlage anschließen. Aber: Klasse, vom Start weg überzeugend.
Es handelt sich um ein hochwertiges FLAC file. Es kommt druckvoll, sauber und aufgelöst aus den kleinen Speakern.
Was bitte will ich mehr ? Endlich kann ich vom Sofa aus meinen gesamten Musikdatenbestand zugreifen. Komfortabel und in bester Qualität.
O.K. mal schnell was nehmen mit der Extra Portion Dynamik. Ab in meinem Techno Ordner und Vollgas.
Wow…das knallt. Da bleibt kein Auge trocken. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Trocken knacken die Elektro-Bässe aus meinen Lautsprechern und verwandeln das Wohnzimmer sofort in eine House-Disko.
Bereits an dieser Stelle habe ich mich in dieses Gerät verliebt. Es dauerte 4 Minuten um es in Betrieb zu nehmen. In 4 Minuten hatte ich Zugriff auf Daten, die bei mir im Keller stehen. Jedes File spielte die Project Stream Box DS sofort anstandslos ab. Egal ob Flac, MP3, oder was sonst auch immer.
iPod eingsteckt und schwups…da ist er und im Zugriff. Vom Sofa aus. Das Display informiert mich ständig über Titel, Interpreten und Laufzeit. Die Menüstruktur ist intuitiver Standard. Jeder der Word-Dokumente auf seinem Rechner anlegt,, nutzt die gleiche Vorgehensweise.
Aufgebaut wie ein Baum hangelt man sich vom Hauptzweig durch seine selbst angelegt Ordnerstruktur. In meinem Fall bedeutet das beispielsweise; ROCK / PINK FLOYD / THE DARK SIDE OF THE MOON / …. jetzt kommen die Titel. Den ersten anwählen und los geht es.

Stream Box DS - Internet Radio Funktion - ProjectAber es kommt noch besser: "Was ist denn das hier ? Internet Radio. Mal draufdrücken -sucht- erscheint im Display." Eine gewaltige Auswahl an Musik Genres und Sendern. Ich drücke irgendwo rein. Jazz. Dutzende an Sendern stehen mir zur Verfügung.  Ich wähle irgend einen aus. Eine Sekunde später erscheint das Logo des Senders im Display, der aktuelle Song mit Interpret und die Laufzeit des Liedes.
Und aus dem Boxen ertönt bereits die Musik.
Diese je nach Sender unterschiedlich hoch gestreamt. Da liegt es bei Ihnen, einige Spitzensender zu finden und diese mit der praktischen "Favoriten" Taste ab zu speichern.
Nun ist dieser Internet-Radio Sender gespeichert und leicht zu finden. Stream Box DS - Internet Radio Funktion - Project

Es finden sich viele musikalisch und klanglich überzeugende Sender, deren Auswahl keine Wünsche offen lässt. Der Zugriff auf die einzelnen Sender erfolgt entweder per Suche direkt, über Musik Genre sortiert oder alphabetisch sortiert.
Was soll ich sagen ? Dieses Gerät macht unheimlich Spaß, funktioniert auf Anhieb und weiß -so weit ich das bisher beurteilen kann- in seiner wiedergegebenen Tonqualität mehr als zu überzeugen.

Für mich ist es die berühmte eierlegende Wollmillchsau. Ein Gerät wie dieses habe ich schon lange gesucht.
Man sollte aber nicht verschweigen, daß es aber auch ein paar konzeptionsbedingte Nachteile hat.
Absolute Neulinge in der digitalen Musikwelt müssen sich im Klaren sein, daß -die Internet-Radio Funktion jetzt mal außen vor- sie erst einmal die gewünschte Musik konvertiert und gespeichert werden muß.
Sie bnötigen ein funktionsfähiges Netzwerk (mit Router etc.), sowie einen Datenspeicher. Am besten natürlich als NAS (Network Attached Storage)
Ich persönlich nutze ein älteres Gerät von Synology im Preisrahmen von ca. 160,- €. Diese Geräte sind in verschiedenen Ausführungen erhätlich. Der Preis richtet sich nach Speichergröße, Geschwindigkeit und Ausfallsicherheit. 
Stream Box DS - Fernbedienung - ProjectFür ein kleines System sind Sie aber mit knapp über 100,- € schon dabei.
Natürlich können Sie auch eine einfache USB Festplatte mit Musikdaten füllen und diese einfach an die Stream Box anschließen. Dies wird ihr aber nicht gerecht. Den höchsten Komfort erreichen Sie über einen Netzwerklösung.
Es ist nicht möglich, Ihre CD's mit dem Gerät zu konvertieren. Dazu ist es nicht gedacht. Viele mögen das als großen Nachteil ansehen. Und in der Tat, es wäre toll, könnte man vorne durch einen Schlitz seine CD geben und den Konvertierungs- und Speicherprozess mit einem Knopfdruck beginnen.
Das kann sie nicht. Sie benötigen definitiv einen PC dafür.

Aber ich bin mir sicher, die meisten Nutzer können damit leben.
Ein High endiges Gerät, daß das letzte aus Ihren digitalen Musik Files rausholt und sie hübsch verpackt, hoch komfortabel und einfach zu bedienen, wieder gibt.

Ich liebe die Stream Box von Project jetzt schon !

Stream Box DS - Apple iphone - iPad WiedergabeJetzt hätte ich noch eines vergessen zu erwähnen. Während ich mich für einen kurzen Besuch im benachbarten Lebensmittelgeschäft vorbereitete, nahm ich ein mittlerweile überlebenswichtiges Gerät zu Hand, um es in der Tasche verschwinden zu lassen. "Da war doch noch etwas", schoß es mir sogleich durch den Kopf. Jacke noch mal ausziehen, das berühmte weiße Kabel aus dem Schrank genommen, USB Stecker vorne in die Stream Box eingestöpselt, den anderen in die Buchse am untern Ende eingeführt.
USB Anschluß ausgewählt….es macht kurz piep….und gefühlte 200 Milisekunden später steht mir der gesamte Inhalt meines Apfelgerätes zur Verfügung. So gut klang mein iPhone(r) noch nie ! Und die Cover machen sich blendend im Stream Box Display.

Was fiel mir nun abschließend auf ? Ich habe dies in einer Vorteil / Nachteil Abbildung aufgeführt:

Vorteile der Stream Box

  • Hochwertig verarbeitetes Metallgehäuse mit Aluminium-Front
  • Kleine Abmessungen
  • Einfachste Konfiguration
  • Ethernet und W-Lan Anschluß
  • Intuitive Bedienung. (Weniger ist mehr !)
  • Sofortige Erkennung aller externen Komponenten wie NAS, USB HD's, Apple(r) Geräte
  • Großer, hochauflösender Farb-Display
  • Fernbedienung
  • Guter Klang
  • Internet Radio
  • USB Anschlüsse Front (für Telefon etc) & Rückseite (für Daueranschlüsse)
  • Firmware Update über Internet
  • Spielt nahezu jedes Stream Musik File
  • Anzeige von zuvor gespeicherten Album Bildern
  • Anzeige der Radio Sender Logos
  • Informiert über Interpret, Titel und Laufzeit
  • Kann auch Fotos anzeigen
  • Günstiger Preis (preiswert)

Nachteile der Stream Box

  • Keine Konvertierung im Gerät möglich (fehlendes CD Laufwerk)
  • Keine Anzeige der Übertragungsraten (Stream File und Radio)
  • Favoriten lassen sich nicht personalisieren. Es gibt nur einen Favoritenbereich, der auch nicht unterteilbar ist.
  • Kein automatisches Cover Update
  • Nur per Fernbedienung zu steuern

Ein ausführlicher Hörtest der Pro-Ject Stream Box DS folgt auf Dr. Vinyl.

Interessante Hifi bezogene Diskussionen und weitere Testberichte im Techfacts Computer Forum


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