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Aug 19

Spotify entpuppt sich als Totengräber des Jazz

So praktisch das Internet ist und so gerne wir es nutzen. Es hat seine Schattenseiten. Laut dem Bericht der Süddeutschen verhält sich das Internet wie ein Vampir und saugt das Leben aus den Kreativen der Welt
Dieser Artikel stimmt nachdenklich. Ich muß zugeben, daß ich mich schon lange frage, wie das mit Spotifiy eigentlich funktioniert. Wer verdient hier noch etwas? Und bei einer monatlichen Gebühr von knappen 10,- €, wieviel?
Das kann eigentlich nicht funktionieren. Dennoch muß ich zugeben, daß ich Spotify regelmässig nutze, da es einfach furchtbar praktisch ist.
Dabei bin ich mir jetzt nicht sicher, ob es irgend jemanden hilft, wenn ich im Bereich Jazz jetzt ab sofort darauf verzichte.
Es scheint sich in Kürze tatsächlich „ausgejazz“ zu haben.

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Über den Autor

Klangheimat

Geboren im Jahre 1970 wuchs ich noch mit "vernünftiger" Musik auf, die man sich erarbeiten mußte. Die Schallplatte stellte in meiner Jugend das einzige Medium dar, für das man bereit war Geld auszugeben. Und den Kauf zelebrierte man entsprechend. Kopien zog man sich auf Kassette (meine waren immer aus meinem Geburtsort Ludwigshafen von BASF :-) ), Genuß bezog man von der schwarzen Scheibe. Was eine schöne Zeit.
In der heutigen digitalen Welt verkürzen sich Zugriffsmöglichkeiten in den Nanosekundenbereich. Musik wird konsumiert, nicht mehr tief erlebt. Diesen Zustand bedauere ich sehr, obgleich ich auch die Vorzüge modernen Streamings nutze.
Mein Musik Lebenslauf begann mit Depeche Mode und NDW, führte mich weiter über Hardrock und Metal, gab mir schöne Zeiten im Jahrzehnt der beginnenden Elektromusik (späte Achtziger,frühe Neunziger), ließ mich im Jazz auf den Geschmack kommen und führte mich am Ende sogar wieder zurück zum Metal und Hardrock.
Was einem doch entgeht, wenn man sich nur auf eine Musikrichtung konzentriert.

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