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Jan 12

Windradfreies Dietramszell

Gegen Windräder im Bayerischen Voralpenland

Ich möchte nicht als Gegner alternativer Energieformen sein. Aber bis zum heutigen Tag erscheint mir die Nutzung von Windenergie als äußerst fragwürdig. Mich würde interessieren, wie lange ein solches Monstrum laufen muss um die Energie wieder ein zu bringen, die zu deren Herstellung notwendig war. Immerhin sprechen wir von einem Gebilde bis 200 Meter aus Aluminium, Stahl und Beton. 
Diese in abgelegenen Windparks angebracht, erscheint mir noch als sinnvoll. Nicht aber inmitten von Wohngebieten. Jeder der sich mit dieser Thematik beschäft weiß um die Nachteile dieser Mastgiganten (Geräuschentwicklung, Sog etc)
Das schlagkräftigste Argument von allen ist aber die totale Verschandelung der natürlichen Umgebung. Ich weiß auch nicht wie es Ihnen geht. Regelmässig wenn ich gegen Abend an solchen "Monstern" vorbei fahre, ergreift mich ein unwohles Gefühl.

Um so mehr war ich schockiert, als ich von der Genehmigung von 200 Meter Mästen in der Gemeinde Dietramszell lesen musste, in der wir uns vor 3 Jahren nieder ließen.
Dieses wunderschöne Gebiet im Bayerischen Voralpenland mit unverbauten Blick auf die Alpen ist für mich an Natürlichkeit und Ursprünglichkeit kaum zu überbieten.

Von uns ein klares Nein, das auch energiepolitisch für uns völliger Nonsens ist.
Unterstützen auch Sie die Bürgerinitiative von Dietramszell !!

Hier auch der Link für die Initiative Windradfreies Voralpenland

Windradfreies Dietramszell - Flyer - Verein - Klangheimat

Über den Autor

Klangheimat

Geboren im Jahre 1970 wuchs ich noch mit "vernünftiger" Musik auf, die man sich erarbeiten mußte. Die Schallplatte stellte in meiner Jugend das einzige Medium dar, für das man bereit war Geld auszugeben. Und den Kauf zelebrierte man entsprechend. Kopien zog man sich auf Kassette (meine waren immer aus meinem Geburtsort Ludwigshafen von BASF :-) ), Genuß bezog man von der schwarzen Scheibe. Was eine schöne Zeit.
In der heutigen digitalen Welt verkürzen sich Zugriffsmöglichkeiten in den Nanosekundenbereich. Musik wird konsumiert, nicht mehr tief erlebt. Diesen Zustand bedauere ich sehr, obgleich ich auch die Vorzüge modernen Streamings nutze.
Mein Musik Lebenslauf begann mit Depeche Mode und NDW, führte mich weiter über Hardrock und Metal, gab mir schöne Zeiten im Jahrzehnt der beginnenden Elektromusik (späte Achtziger,frühe Neunziger), ließ mich im Jazz auf den Geschmack kommen und führte mich am Ende sogar wieder zurück zum Metal und Hardrock.
Was einem doch entgeht, wenn man sich nur auf eine Musikrichtung konzentriert.

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