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Aug 07

US-amerikanischer Jazz-Musiker George Duke gestorben

Schon als 4-jähriger hegte er, nach dem Besuch eines Konzert mit seiner Mutter, bei Duke Ellington, den Wunsch einmal so zu sein wie er. Bereits während seines Musikstudiums am Konservatorium von San Francisco gehörte er der Hausband des Half-Note-Clubs an. Zusammen mit Al Jerreau begleitete er Virtuosen wie Dexter Gordon und Sonny Rollins. Ende der 1960er Jahre machte er sich als Keyboarder einen Namen. Er war anderen Stilen gegenüber stets offen und so sah er die Disco-Welle auch nie als Bedrohung an. Die Beteiligung an „Off The Wall“, dem Album von Michael Jackson, sah er 1979, als ein Schritt hin zur Produzentenrolle, in der er sich immer mehr wohl fühlte. In den Neunzigern, die Jazzkritiker hatten ihn schon abgeschrieben, überraschte er mit dem Werk „The Muir Woods Suite“, dass er mit dem Bassisten Stanley Clarke, live beim Jazzfestival von Montreux aufgenommen hatte.
Nach dem Tod seiner Frau im Jahr 2012 erschien trotz tiefer Trauer 2013 ein neues Album „Dreamweaver“.
Es sollte sein letztes sein. Am Montagabend starb George Duke viel zu früh im Alter von 67 Jahren in Los Angeles.

Über den Autor

Vinyl-Oma

Inspiriert und fasziniert von dem Geschehen rund rum das Projekt Klangheimat, bringt sich Dr. Vinyl's Mutter unter dem Pseudonym "Vinyl-Oma" mit ins Geschehen ein. Sie recherchiert hauptsächlich für den Bereich Jazz, den auch sie als sehr angenehm epfindet.

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