«

»

Jan 26

Zwei amerikanische Musikgrößen verabschieden sich!

Bereits am 18.Januar 2012 starb der legendäre Funksaxophonist Jimmy Castor im Alter von gerade einmal 71 Jahren in Las Vegas. Der stilprägende Musiker hatte in den siebziger Jahren mit einer Handvoll Alben die Geschichte des Funk um eine humoristische Ebene erweitert. Sein größter Hit "Its just began" wurde auch im Film "Flashdance" verwendet und damit weltberühmt. Er beeinflusste spätere Hiphop-Größen wie KanYE West, Ice Cube und Mos Def. Er gehörte zu den meist gecoverten Künstlern der Welt. 

Ebenfalls in dieser Woche verstarb der Bluesmusiker Johnny Otis im Alter von 90 Jahren in Los Angeles. Otis, der Sohn emigrierter griechischer Einwanderer war, identifizierte sich früh mit der afroamerikanischen Musik und wünschte sich insgeheim ein Schwarzer zu sein. Er gehört zu den Pionieren des klassischen Blues und war ebenfalls als Förderer und Entdecker neuer Musiker erfolgreich. Zu seinen bekanntesten Entdeckungen gehören unter anderem Etta James, Little Richard und Hank Ballard. Für Lionel Richie schrieb er den Hit "All nite long".   

Über den Autor

Mr-Groove

Name: Sascha Sonnwald
geboren am: 27.09.1974 in Düsseldorf
Analogequipment: Thorens TD 146, Pro-Ject MM-MC Verstärker, LP´s, Singles, Maxis.
Lieblingsmusik: Funk, Rock, Metal, Jazz, Soul, Blues, Reggae, Hiphop, Crossover, Klassik.
Mottos: In funk we trust, my love is nothing, but the blues, Sex, Drugs and Rock n´Roll.

Musikalischer Lebenslauf:

Als Kind der Siebziger Jahre wuchs ich mit den Schallplatten meiner älteren Schwester auf. Meine erste wirkliche analoge Erfahrung hatte ich im Alter von ca. 8 Jahren. Zum Geburtstag schenkten mir meine Eltern einen nagelneuen Braun Plattenspieler nebst Boxen. (Wahrscheinlich, weil meine Schwester genug davon hatte, dass ich ständig ihr Zimmer belagerte) Meine erste Single war Glen Campbells Schnulzen-Klassiker „Sunflower“ und ich dudelte die Scheibe so gut wie jeden Tag auf meinem Braun. Etwas später hörte ich auch Kiss und Status Quo, die ich mir immer aus der Sammlung meiner Schwester „stibitzte“. Die achtziger Jahre waren klanglich ein Schock für mich und bis auf ganz wenige Ausnahmen, ist es heute auch dabei geblieben. Musikalisch endgültig kultiviert wurde ich durch Oliver Stones „The Doors“-Film. Die Musik und der charismatische Jim Morrison erweckten meine Leidenschaft zur Musik. Ich verfügte mittlerweile über eine Proton-Anlage (Verstärker, Kassettentape, Radio-Tuner) und Wharfedale Diamond III Boxen. Als Plattenspieler stand ein Onkyo MKII zur Verfügung. Über die Musik der Doors entdeckte ich meine Liebe zum Blues, zum schwarzen Jazz und danach auch zum Funk. Letzteren kannte ich aus den späten Neunziger Jahren, als dieser vermehrt von DJ´s gesampelt wurde. Heute verfüge ich über eine ca. 600 Schallplatten umfassende Sammlung. „I live by the groove“!

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.doctor-vinyl.de/2012/allgemein/zwei-amerikanische-musikgrosen-verabschieden-sich/

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Sie können diese HTML-Tags verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Better Tag Cloud