«

»

Apr 03

Wir basteln eine Jazz-Supergroup- Teil 2- Bass- Marcus Miller

Marcus Miller

Marcus Miller Bass

 

Einleitung: 

Und nun zum zweiten Teil unserer imaginären Jazz-Supergruppe auf  Dr. Vinyl: Der nächste Platz ist jetzt ebenfalls vergeben und geht an den großartigen Bassisten Marcus Miller. Miller wurde 1959 in Brooklyn geboren. Sein musikalisches Talent wurde Marcus schon früh in die Wiege gelegt. Sein Vater spielte Piano und Kirchenorgel, sein Onkel ist der bekannte Jazzpianist Wynton Kelly. Miller begann mit 7 Jahren Blockflöte zu spielen und sattelte im Alter von 10 Jahren auf die Klarinette um. In seiner Zeit auf dem College begann er für verschiedene Funkbands aus der Gegend den Bass zu zupfen. Bald darauf schloss er ein Studium zum Musikerzieher erfolgreich ab. 

Musikalischer Werdegang: 

Marcus Miller begann seine, für einen Bassisten, einzigartige Karriere in der Backingband von Bobbi Humphrey und ging mit Lenny White auf Tournee. 1978 wurde er ein Mitglied in der berühmten Saturday Night Live Band. Seinen großen Durchbruch hatte Miller bereits in den frühen Achtziger Jahren. Es war mal wieder Jazzgott Miles Davis, der auf das Talent des jungen Bassisten aus Brooklyn aufmerksam wurde und ihn in seine Band holte. Mit Tutu (1986) und Amandla (1987) war es Miller, der mit seinen Kompositionen dem Meister Davis ein glanzvolles Comeback in den späten Achtziger Jahren bescherte. Bei der gemeinsamen Filmmusik zu "Siesta" wurde Miller bereits als Hauptakteur neben dem unsterblichen Miles genannt. Nach dessen Tod wurde aus Miller ein gefeierter Solokünstler und Composer für solch unterschiedliche Künstler wie Al Jarreau, Luther Vandross, Roberta Flack, David Sanborn und Aretha Franklin. Marcus Miller ist auf über 500 Studioaufnahmen am Bass zu hören. Seine ersten Soloauskopplungen waren eher noch vom Zeitgeist des Disco-Funks geprägt. Mit "Sun dont lie" fand Marcus Miller zu seinem einzigartigen Stil und sollte mit seinem Album "M2" im Jahre 2002 schlussendlich sogar einen Grammy für den besten Jazzkünstler erhalten. Er und Billy Cobham alleine sind wohl in der Lage, jede Halle dieser Erde zum Bersten zu bringen. Aber es werden noch einige Plätze vergeben werden! Stay Tuned! 

Albumhighlights:

Luther Vandross- Never too much
Miles Davis- Tutu
Miles Davis- Amandla
Miles Davis and Marcus Miller- Motion Picture Soundtrack for "Siesta"
Marcus Miller- Sun dont Lie 
Marcus Miller- M2 
Marcus Miller- The Ozell Tapes- Original Bootlegs
SMV- Thunder (mit Stanley Clarke!) 

 

Über den Autor

Mr-Groove

Name: Sascha Sonnwald
geboren am: 27.09.1974 in Düsseldorf
Analogequipment: Thorens TD 146, Pro-Ject MM-MC Verstärker, LP´s, Singles, Maxis.
Lieblingsmusik: Funk, Rock, Metal, Jazz, Soul, Blues, Reggae, Hiphop, Crossover, Klassik.
Mottos: In funk we trust, my love is nothing, but the blues, Sex, Drugs and Rock n´Roll.

Musikalischer Lebenslauf:

Als Kind der Siebziger Jahre wuchs ich mit den Schallplatten meiner älteren Schwester auf. Meine erste wirkliche analoge Erfahrung hatte ich im Alter von ca. 8 Jahren. Zum Geburtstag schenkten mir meine Eltern einen nagelneuen Braun Plattenspieler nebst Boxen. (Wahrscheinlich, weil meine Schwester genug davon hatte, dass ich ständig ihr Zimmer belagerte) Meine erste Single war Glen Campbells Schnulzen-Klassiker „Sunflower“ und ich dudelte die Scheibe so gut wie jeden Tag auf meinem Braun. Etwas später hörte ich auch Kiss und Status Quo, die ich mir immer aus der Sammlung meiner Schwester „stibitzte“. Die achtziger Jahre waren klanglich ein Schock für mich und bis auf ganz wenige Ausnahmen, ist es heute auch dabei geblieben. Musikalisch endgültig kultiviert wurde ich durch Oliver Stones „The Doors“-Film. Die Musik und der charismatische Jim Morrison erweckten meine Leidenschaft zur Musik. Ich verfügte mittlerweile über eine Proton-Anlage (Verstärker, Kassettentape, Radio-Tuner) und Wharfedale Diamond III Boxen. Als Plattenspieler stand ein Onkyo MKII zur Verfügung. Über die Musik der Doors entdeckte ich meine Liebe zum Blues, zum schwarzen Jazz und danach auch zum Funk. Letzteren kannte ich aus den späten Neunziger Jahren, als dieser vermehrt von DJ´s gesampelt wurde. Heute verfüge ich über eine ca. 600 Schallplatten umfassende Sammlung. „I live by the groove“!

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.doctor-vinyl.de/2012/allgemein/wir-basteln-eine-jazz-supergroup-teil-2-bass-marcus-miller/

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Sie können diese HTML-Tags verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Better Tag Cloud