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Jul 17

Deep Purple Keyboarder Jon Lord gestorben

Er prägte mit seiner Hammondorgel den Rocksound der Siebziger Jahre. Jetzt ist der legendäre Jon Lord seinem Krebsleiden erlegen. Unvergesslich wird nicht nur seine Orgelarbeit zum Meisterwerk "Child In Time" bleiben. Jon Lord wurde in Leicester, England, geboren. Seine ersten Versuche als Jazzmusiker führten den jungen Jon durch die Pubs und Kneipen mit der Band Bill Ashton Combo. Der große Durchbruch kam im Jahre 1968 als Gründungsmitglied des Rockmonsters Deep Purple. Als kreativer Kopf der Formation hatte er maßgeblichen Anteil am großen Erfolg der ehemals "lautesten Band der Welt". Nach der Auflösung von Deep Purple im Jahre 1976 schloss sich Lord der Formation "Whitesnake" an. 1984 war er bei der Neugründung von Deep Purple wieder mit im Boot. Er blieb der, durch interne Streitigkeiten, zerrütteten Band lange treu. 2002 hatte er seinen letzten Auftritt mit übrig gebliebenen und neuen Mitgliedern von Deep Purple. Seine Liebe zur Klassik gipfelte in einem der ersten gemeinsamen Konzerte einer Rockband mit einem klassischen Orchester. Seit 2002 widmete er sich seiner Solokarriere. Im Kreise seiner Familie ist Jon Lord friedlich entschlafen und vom Dunkel ins Licht gegangen, wie es in einer Verlautbarung heißt. 

Über den Autor

Mr-Groove

Name: Sascha Sonnwald
geboren am: 27.09.1974 in Düsseldorf
Analogequipment: Thorens TD 146, Pro-Ject MM-MC Verstärker, LP´s, Singles, Maxis.
Lieblingsmusik: Funk, Rock, Metal, Jazz, Soul, Blues, Reggae, Hiphop, Crossover, Klassik.
Mottos: In funk we trust, my love is nothing, but the blues, Sex, Drugs and Rock n´Roll.

Musikalischer Lebenslauf:

Als Kind der Siebziger Jahre wuchs ich mit den Schallplatten meiner älteren Schwester auf. Meine erste wirkliche analoge Erfahrung hatte ich im Alter von ca. 8 Jahren. Zum Geburtstag schenkten mir meine Eltern einen nagelneuen Braun Plattenspieler nebst Boxen. (Wahrscheinlich, weil meine Schwester genug davon hatte, dass ich ständig ihr Zimmer belagerte) Meine erste Single war Glen Campbells Schnulzen-Klassiker „Sunflower“ und ich dudelte die Scheibe so gut wie jeden Tag auf meinem Braun. Etwas später hörte ich auch Kiss und Status Quo, die ich mir immer aus der Sammlung meiner Schwester „stibitzte“. Die achtziger Jahre waren klanglich ein Schock für mich und bis auf ganz wenige Ausnahmen, ist es heute auch dabei geblieben. Musikalisch endgültig kultiviert wurde ich durch Oliver Stones „The Doors“-Film. Die Musik und der charismatische Jim Morrison erweckten meine Leidenschaft zur Musik. Ich verfügte mittlerweile über eine Proton-Anlage (Verstärker, Kassettentape, Radio-Tuner) und Wharfedale Diamond III Boxen. Als Plattenspieler stand ein Onkyo MKII zur Verfügung. Über die Musik der Doors entdeckte ich meine Liebe zum Blues, zum schwarzen Jazz und danach auch zum Funk. Letzteren kannte ich aus den späten Neunziger Jahren, als dieser vermehrt von DJ´s gesampelt wurde. Heute verfüge ich über eine ca. 600 Schallplatten umfassende Sammlung. „I live by the groove“!

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2 Kommentare

  1. Klangheimat

    🙁 das macht mich traurig !!!! Ich hätte sie gerne nochmal zusammen gesehen.

  2. Mr-Groove

    Jo, schöne Scheiße. Jetzt müssen die DVD´s herhalten! 

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