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Mai 30

Bluegrass Musiker Doc Watson gestorben

Der legendäre Countrymusiker Doc Watson erlag nach einer Darmoperation den Folgen des Eingriffes. Der blinde Sänger und Gitarrist wurde 89 Jahre alt. Besonders bekannt wurde er erst im stolzen Alter von 40 Jahren. Seine Zupftechnik galt bei vielen Fans und Musikerkollegen als legendär. Arthel Lane Watson, so sein richtiger Name, bekam den Spitznamen Doc, der Legende nach von seinen Bandmitgliedern verpasst, da niemand seinen Namen richtig aussprechen konnte. Er geht auf den von Arthur Conan Doyle erdachten Doctor John Watson zurück. Watson konnte in seiner Karriere acht Grammies gewinnen, den letzten 2004 für sein Lebenswerk. Das vom Banjospiel geprägte Bluegrass ist eine populäre Countryart und stammt aus den Appalachen in Tennessee. Sein Sohn Merle, mit dem der Vater gerne zusammen auftrat, starb bereits 1985 bei einem Traktorunfall. Ihm zuliebe gründete Watson das MerleFest, ein Festival für Countrymusik. Er nahm bis ins hohe Alter Platten auf und hatte in den USA einen Superstarstatus. 

Über den Autor

Mr-Groove

Name: Sascha Sonnwald
geboren am: 27.09.1974 in Düsseldorf
Analogequipment: Thorens TD 146, Pro-Ject MM-MC Verstärker, LP´s, Singles, Maxis.
Lieblingsmusik: Funk, Rock, Metal, Jazz, Soul, Blues, Reggae, Hiphop, Crossover, Klassik.
Mottos: In funk we trust, my love is nothing, but the blues, Sex, Drugs and Rock n´Roll.

Musikalischer Lebenslauf:

Als Kind der Siebziger Jahre wuchs ich mit den Schallplatten meiner älteren Schwester auf. Meine erste wirkliche analoge Erfahrung hatte ich im Alter von ca. 8 Jahren. Zum Geburtstag schenkten mir meine Eltern einen nagelneuen Braun Plattenspieler nebst Boxen. (Wahrscheinlich, weil meine Schwester genug davon hatte, dass ich ständig ihr Zimmer belagerte) Meine erste Single war Glen Campbells Schnulzen-Klassiker „Sunflower“ und ich dudelte die Scheibe so gut wie jeden Tag auf meinem Braun. Etwas später hörte ich auch Kiss und Status Quo, die ich mir immer aus der Sammlung meiner Schwester „stibitzte“. Die achtziger Jahre waren klanglich ein Schock für mich und bis auf ganz wenige Ausnahmen, ist es heute auch dabei geblieben. Musikalisch endgültig kultiviert wurde ich durch Oliver Stones „The Doors“-Film. Die Musik und der charismatische Jim Morrison erweckten meine Leidenschaft zur Musik. Ich verfügte mittlerweile über eine Proton-Anlage (Verstärker, Kassettentape, Radio-Tuner) und Wharfedale Diamond III Boxen. Als Plattenspieler stand ein Onkyo MKII zur Verfügung. Über die Musik der Doors entdeckte ich meine Liebe zum Blues, zum schwarzen Jazz und danach auch zum Funk. Letzteren kannte ich aus den späten Neunziger Jahren, als dieser vermehrt von DJ´s gesampelt wurde. Heute verfüge ich über eine ca. 600 Schallplatten umfassende Sammlung. „I live by the groove“!

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