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Mrz 21

30 Jahre Die Toten Hosen

Vor dreißig Jahren begann im Bremer Schlachthof eine fast schon beispielslose Karriere im deutschen Rockbiz. Die Düsseldorfer Punkrockband "Die Toten Hosen" feiert am Ostermontag ihr dreißigjähriges Jubiläum. Einerseits kann man diese Reife bei den "Berufsjugendlichen" um den Sänger Campino kaum feststellen, während andererseits Spötter und Nichtfans der Band behaupten werden, dass sie schon gefühlte hundert Jahre aktiv seien. Der Bandname entstand übrigens auch in eben jenem Bremer Schlachthof: die Punkgruppe nannte sich damals noch "Tote Hose" und wurde vor ihrem Auftritt vom Veranstalter fälschlicherweise als "Die Toten Hosen" vorgestellt. Ein Name war also geboren und bis heute ging es, bis auf ein paar kleinere Rückschläge, ständig bergauf. Nach dreijähriger Pause werden die Toten Hosen dahin zurückkehren, wo alles begann. Genau, in den Bremer Schlachthof! Danach plant die Band eine Wiederbelebung ihrer "Magical Mystery Tour", die sie in den frühen achtziger Jahren durch die Wohnzimmer ihrer damals noch spärlich gesäten Fans zog. Wie die Legende besagt, sollen dabei einige Wohnzimmer zu Bruch gegangen sein. Wer also Lust hat auf eine schöne Abrissparty mit den Toten Hosen, der möchte sich doch bitte melden. Gleichzeitig werden zwei neue CD´s der Punkrocker erscheinen. Die neue Auskopplung trägt den Namen "Ballast der Republik" und wird mit einer Bonus-CD ausgeliefert, die den klangvollen Zusatz "Die Geister, die wir riefen" besitzt. Die Toten Hosen haben alles, was sie in dreißig Jahren lieben und kennengelernt haben vertont und verarbeitet. Dazu gehören u.a. Coversongs, Gedichte, Verse und vieles weiteres. Man darf also gespannt sein auf den weiteren Werdegang der Band. Vielleicht schaffen Campino & Co. ja sogar historisches: als älteste, bestehende Band die Rolling Stones abzulösen. Wir wünschen einen freudigen Geburtstag! 

Über den Autor

Mr-Groove

Name: Sascha Sonnwald
geboren am: 27.09.1974 in Düsseldorf
Analogequipment: Thorens TD 146, Pro-Ject MM-MC Verstärker, LP´s, Singles, Maxis.
Lieblingsmusik: Funk, Rock, Metal, Jazz, Soul, Blues, Reggae, Hiphop, Crossover, Klassik.
Mottos: In funk we trust, my love is nothing, but the blues, Sex, Drugs and Rock n´Roll.

Musikalischer Lebenslauf:

Als Kind der Siebziger Jahre wuchs ich mit den Schallplatten meiner älteren Schwester auf. Meine erste wirkliche analoge Erfahrung hatte ich im Alter von ca. 8 Jahren. Zum Geburtstag schenkten mir meine Eltern einen nagelneuen Braun Plattenspieler nebst Boxen. (Wahrscheinlich, weil meine Schwester genug davon hatte, dass ich ständig ihr Zimmer belagerte) Meine erste Single war Glen Campbells Schnulzen-Klassiker „Sunflower“ und ich dudelte die Scheibe so gut wie jeden Tag auf meinem Braun. Etwas später hörte ich auch Kiss und Status Quo, die ich mir immer aus der Sammlung meiner Schwester „stibitzte“. Die achtziger Jahre waren klanglich ein Schock für mich und bis auf ganz wenige Ausnahmen, ist es heute auch dabei geblieben. Musikalisch endgültig kultiviert wurde ich durch Oliver Stones „The Doors“-Film. Die Musik und der charismatische Jim Morrison erweckten meine Leidenschaft zur Musik. Ich verfügte mittlerweile über eine Proton-Anlage (Verstärker, Kassettentape, Radio-Tuner) und Wharfedale Diamond III Boxen. Als Plattenspieler stand ein Onkyo MKII zur Verfügung. Über die Musik der Doors entdeckte ich meine Liebe zum Blues, zum schwarzen Jazz und danach auch zum Funk. Letzteren kannte ich aus den späten Neunziger Jahren, als dieser vermehrt von DJ´s gesampelt wurde. Heute verfüge ich über eine ca. 600 Schallplatten umfassende Sammlung. „I live by the groove“!

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