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Dez 08

Howlin Wolf Gitarrist Hubert Sumlin gestorben

 

Der Blues Gitarrist Hubert Sumlin ist zwei Wochen nach seinem 80. Geburtstag verstorben. Er gehörte von Beginn an zur Backingband von Howlin Wolf und war auch dessen Leadgitarrist. Mit dieser Arbeit beeinflusste Hubert Sumlin nachfolgende Bluesgitarristen wie Jimi Hendrix, Keith Richards und vor allem Eric Clapton. Kurz vor seinem Tod hatte Sumlin Clapton noch geadelt: „Wenn einer den Blues in sich hat, dann wohl Eric, er ist ein Typ der den Blues spielen kann“. Keith Richards soll dem verarmten Musiker, während seiner monatelangen Krankheit, die Arztrechnungen bezahlt haben. Sumlin stammt aus den US-Südstaaten und bekam seine erste Gitarre im Alter von sechs Jahren. Als Teenager war er bereits soweit fortgeschritten mit seinem Spiel, dass ihn Howlin Wolf bis zu seinem Tod 1976 in die Band holte. Nach dessen Tod hatte sich Sumlin als Solokünstler engagiert und Alben wie Wake up Call und Healing Feeling eingespielt. Mit ihm verliert die Blueswelt wieder mal einen Mann der ersten Stunde und Gitarristen aus dem Mississippi-Delta, der Wiege des Blues. Rest in Peace, Hubert.  

Über den Autor

Mr-Groove

Name: Sascha Sonnwald
geboren am: 27.09.1974 in Düsseldorf
Analogequipment: Thorens TD 146, Pro-Ject MM-MC Verstärker, LP´s, Singles, Maxis.
Lieblingsmusik: Funk, Rock, Metal, Jazz, Soul, Blues, Reggae, Hiphop, Crossover, Klassik.
Mottos: In funk we trust, my love is nothing, but the blues, Sex, Drugs and Rock n´Roll.

Musikalischer Lebenslauf:

Als Kind der Siebziger Jahre wuchs ich mit den Schallplatten meiner älteren Schwester auf. Meine erste wirkliche analoge Erfahrung hatte ich im Alter von ca. 8 Jahren. Zum Geburtstag schenkten mir meine Eltern einen nagelneuen Braun Plattenspieler nebst Boxen. (Wahrscheinlich, weil meine Schwester genug davon hatte, dass ich ständig ihr Zimmer belagerte) Meine erste Single war Glen Campbells Schnulzen-Klassiker „Sunflower“ und ich dudelte die Scheibe so gut wie jeden Tag auf meinem Braun. Etwas später hörte ich auch Kiss und Status Quo, die ich mir immer aus der Sammlung meiner Schwester „stibitzte“. Die achtziger Jahre waren klanglich ein Schock für mich und bis auf ganz wenige Ausnahmen, ist es heute auch dabei geblieben. Musikalisch endgültig kultiviert wurde ich durch Oliver Stones „The Doors“-Film. Die Musik und der charismatische Jim Morrison erweckten meine Leidenschaft zur Musik. Ich verfügte mittlerweile über eine Proton-Anlage (Verstärker, Kassettentape, Radio-Tuner) und Wharfedale Diamond III Boxen. Als Plattenspieler stand ein Onkyo MKII zur Verfügung. Über die Musik der Doors entdeckte ich meine Liebe zum Blues, zum schwarzen Jazz und danach auch zum Funk. Letzteren kannte ich aus den späten Neunziger Jahren, als dieser vermehrt von DJ´s gesampelt wurde. Heute verfüge ich über eine ca. 600 Schallplatten umfassende Sammlung. „I live by the groove“!

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